Stuttgart 21: GrĂĽne in Baden-WĂĽrttemberg bei 36 Prozent

Die erste landesweite Umfrage in Baden-WĂĽrttemberg seit einem Monat beschert der Nomenklatura der „Volksparteien“, die das verkehrsindustrielle und städtebauliche Programm „Stuttgart 21“ (S 21) in Bund und Land betrieben und seit 2007 auf den Weg gebracht haben, eine vernichtende Aussicht: die CDU stĂĽrzt ab auf 28 Prozent, die SPD säuft ab auf 17 Prozent und die BĂĽndnis 90/Die GrĂĽnen steigen auf  36 Prozent. (1, 2) Das hätte nobody fĂĽr möglich gehalten. (Wird Silke Krebs bald erste grĂĽne Ministerpräsidentin?, 7.September)

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Das Radio Utopie Interview mit ParkschĂĽtzer-Sprecher Matthias von Herrmann

Gestern Mittag interviewte Radio Utopie den Sprecher der Stuttgarter ParkschĂĽtzer, Matthias von Herrmann, zum laufenden Widerstand der Bevölkerung gegen das städtebauliche und verkehrsindustrielle „Infrastrukturprogramm“ namens „Stuttgart 21“ (S 21). Während des Interviews traten interessante HintergrĂĽnde zu Tage. Denn entgegen der Darstellung der BefĂĽrworter von S 21 wurde das Programm im Jahre 1999 von der Deutschen Bahn AG selbst fĂĽr acht Jahre beendet, da es offenkundig sinnlos und „unbezahlbar“ war. Erst 2007 liess es die Landesregierung GĂĽnther Oettingers aus wahltaktischen Motiven durch eine Milliarden-Subvention wieder aufleben, tatkräftig unterstĂĽtzt von der „groĂźen Koalition“ aus SPD, CDU und CSU an der Berliner Bundesregierung.

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BĂśRGER GEGEN DIE ATOMLOBBY – Unterzeichner im Sekundentakt

AVAAZ hat eine Petition gegen die Regierungspolitik fĂĽr die Atomkraftwerksbetreiber gestartet. Im Sekundentakt gehen die Unterschriften ein und das zu dem Zeitpunkt des Schreiben dieses Artikels weit nach Mitternacht um 1.30 Uhr. 50,397 haben die Petition seit Donnerstag bis jetzt unterzeichnet. Helfen Sie uns auf 100,000 Eine derartige aktive Beteiligung hat es selten gegeben und zeigt, dass sich ein Wandel in der Gesellschaft vollzieht. Die BĂĽrger beginnen endlich, alle zur VerfĂĽgung stehenden demokratischen Mittel zu nutzen, um ihre Meinungen kundzutun. Die nächsten Wahlen werden fĂĽr die einstmals „grossen“ Parteien verheerend ausfallen. Und gross sind sie nach den jĂĽngsten Umfragen schon lange nicht mehr.

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