Der orwell‘sche Kriegsstaat – Gemetzel und Doppeldenk

Nach den Bombenanschlägen, die beim Bostoner Marathon so furchtbar getötet und verstümmelt haben, versinken die Politiker und Massenmedien unseres Landes in tief empfundenem Mitleid – und reflexivem „Doppeldenk,“ das George Orwell beschrieb als die Bereitschaft, „jede Tatsache zu vergessen, die unbequem geworden ist.“

Was ist die wirkliche Agenda des amerikanischen Polizeistaats?

Warum hat Washington es nötig, die Presse- und Meinungsfreiheit zu attackieren, rücksichtslos die Gesetzgebung, welche Whistleblowers wie Bradley Manning und Edward Snowden schützt, mit Füssen zu treten, abweichende Meinungen und Proteste zu kriminalisieren, und Journalisten wie Julian Assange, Glenn Greenwald und Fox News-Reporter James Rosen zu bedrohen?

U.S.-Senat kippt verschärftes Waffengesetz

Populäres Flagschiff des Gesetzes wäre die strengere Bestrafung von Waffenschmuggel gewesen. Desweiteren sollten Überprüfungen von Käufern von Waffen auf Messen und im Internet eingeführt werden. Vorbestrafte oder psychisch kranke Personen wären vom Erwerb einer Waffe ebenfalls ausgeschlossen worden.

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Boston-Attentat: Polizeieinheiten mit Bomben-SpĂĽrhunden bereits vor Marathon-Beginn vor Ort

Laut der Zeugenaussage eines leitenden Sporttrainers der Universität von Mobile im U.S.-Bundesstaat Alabama gegenĂĽber Reportern des Fernsehsenders Local 15 TV befanden sich bereits vor Beginn des Marathonlaufs an dessen Startlinie Polizeieinheiten mit Bomben-SpĂĽrhunden, sowie Polizeieinheiten zur Bomben-Entschärfung auf den Dächern (dazu eine Meldung der „Daily Mail“). Wie Sporttrainer Ali Stevenson in einem Telefoninterview fĂĽr local15tv.com weiter ausfĂĽhrte, befand sich Polizei mit Bomben-SpĂĽrhunden auch an der Ziellinie des Marathonlaufs, also in unmittelbarer Nähe eines der Tatorte. FĂĽr Zeuge Stevenson, der auch selbst am Marathon teilnahm, ergab sich der Eindruck einer „akuten Bedrohung bevor sich die Explosionen ereigneten“, von der die zuständigen Behörden gewusst haben mussten. Die Polizei habe dazu per Lautsprecher folgende Durchsagen gemacht:

„BĂĽrger, macht Euch keine Sorgen, das ist nur eine TrainingsĂĽbung“ („training exercise“).