Bolton drĂ€ngt mit israelischen „Informationen“ auf Krieg gegen den Iran

Bolton ist ein alter Hase darin, angeblich schĂ€dliche Informationen ĂŒber den Iran zu nutzen, um einen Plan fĂŒr einen aggressiven US-Krieg voranzutreiben. In den Jahren 2003/2004 gab er der Presse Satellitenfotos von bestimmten Orten im iranischen MilitĂ€rkomplex Parchin weiter und behauptete, dass diese Bilder Beweise fĂŒr verdeckte iranische Experimente mit Atomwaffen darstellten – obwohl sie nichts dergleichen zeigten. Dann versuchte er, den Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde Mohamed El Baradei unter Druck zu setzen, um auf einer Inspektion der Standorte zu bestehen. Als El Baradei schließlich nachgab, ergab diese Inspektion nichts, was Boltons Behauptung unterstĂŒtzt hĂ€tte.

Ein Atomkrieg? Wegen Venezuela?

Die jĂŒngste Empörung der Mainstream-Medien ging los ĂŒber das VernĂŒnftigste, was PrĂ€sident Trump seit einiger Zeit getan hat: letzte Woche telefonierte er eine Stunde lang mit dem russischen PrĂ€sidenten Vladimir Putin, um unter anderem die gefĂ€hrliche Situation in Venezuela zu besprechen.

Julian Assange: politischer Gefangener

Solange Julian Assange im GefĂ€ngnis ist, sind wir alle im GefĂ€ngnis. Wenn die Regierung die Macht hat, uns zu sagen, was wir sehen, hören und wissen dĂŒrfen, leben wir nicht mehr in einer freien Gesellschaft. Julian Assange wird an die USA ausgeliefert, und es werden Dutzende von Anklagen auf ihn zukommen. Sie wollen, dass er verschwindet, damit der nĂ€chste Assange es sich zweimal ĂŒberlegt, bevor er uns ĂŒber die Verbrechen unserer Regierung informiert. Werden wir zulassen, dass sie unsere Freiheit stehlen?

Die sieben Jahre LĂŒgen ĂŒber Assange werden jetzt nicht aufhören

Seit sieben Jahren hören wir einen Chor von Journalisten, Politikern und „Experten“, die uns sagen, dass Assange nichts anderes ist als ein FlĂŒchtling vor der Justiz und dass man sich darauf verlassen könne, dass die britische und die schwedische Rechtsordnung seinen Fall in voller Übereinstimmung mit dem Gesetz behandeln. Kaum eine „Mainstream“-Stimme wurde in dieser Zeit zu seiner Verteidigung erhoben.