Landwirte in Haiti verbrennen Monsanto-Samen und verweisen auf Respekt zur Mutter Natur

Als „ein neues Erdbeben“ bezeichnete der Kleinbauern-FĂĽhrer Chavannes Jean-Baptiste der Bauernbewegung von Papay (MPP) die Nachricht, dass Monsanto 60.000 Säcke Saatgut (475 Tonnen) von Hybrid-Mais-Saatgut und GemĂĽse-Samen, einige von ihnen mit hochgiftigen Pestiziden, dem Land spenden wird. Radio-Utopie berichtete am 15.Mai von dem teuflischen Plan des Konzern-Giganten unter dem Vorwand der humanitären Hilfe fĂĽr Haiti in dem Artikel „Haiti wird von Monsanto biologisch komplett in WĂĽste verwandelt“. In der Politik und in der Presse der Bundesrepublik Deutschland regte sich kein Sturm der EntrĂĽstung, nicht einmal ein laues LĂĽftchen bewegte den Blätterwald, sondern im Gegenteil duldete man mit dem Schweigen die Umweltzerstörung auf der Karibikinsel, will man doch auch in der Europäischen Union und in Deutschland der Gentechnik-Industrie blutrote Teppiche auslegen.

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Haiti wird von Monsanto biologisch komplett in WĂĽste verwandelt

475 Tonnen Saatgut im Wert von 4 Millionen US-Dollar des US-Konzern für Biotechnologie als Erdbeben-Entwicklungshilfe für das geschwächte wehrlose Land Nach dem verheerenden Erdbeben wird die Landwirtschaft in Haiti, die eigentlich mit Spendengeldern aus aller Welt neu aufgebaut werden sollte, unter dem Vorwand humanitärer Hilfe unter tatkräftiger Mitwirkung der US-Regierung völlig zerstört werden.

Ungarn will EU-Kommission wegen Zulassung des Anbaus genmanipulierter Kartoffeln verklagen

In Ă–sterreich ist der Anbau seit gestern gesetzlich verboten – BASF will im nächsten Jahr Antrag zur Zulassung der genmanipulierten Kartoffelsorte „Fortuna“ stellen, die ausschliesslich in unseren Nahrungsmitteln verarbeitet werden soll – Aktionäre des Chemiekonzern BASF, dem Entwickler der Sorte „Amflora“, erhielten heute eine Ladung von sechs Tonnen Biokartoffeln zu ihrer Jahresversammlung Zu der am heutigen Donnerstag stattgefundenen Hauptversammlung des Chemiekonzerns BASF im Kongresszentrum in Mannheim kam es zu Protestaktionen eines BĂĽndnisses aus Landwirten, Studenten und dem Verein „Gentechnikfreies Europa“ und dem Bund fĂĽr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen die vom Konzern entwickelten Gen-Kartoffel „Amflora“, in die ein Resistenz-Gen gegen Antibiotika eingebaut wurde.

Vertrag mit China zum Bau eines grossen Staudamms am Schwarzen Nil im Sudan

China schnappt ständig dem Westen in Afrika ein Geschäft nach dem anderen vor der Nase weg – der Westen hätte sowieso keine mit „autoritären islamisch-fundamentalistischen Regimen“ abgeschlossen und braucht deshalb dem entgangenen Deal am Nil nicht weiter nachzutrauern. Am Dienstag, den 6.April kam es zu einer Vertragsunterzeichnung zum Bau eines Staudammes im Osten des Sudans zwischen chinesischen und sudanesischen Vertretern der ausfĂĽhrenden Organisationen in Khartum – der Sudan‘s Dams Implementation Unit (DIU), der China Three Gorges Corporation (CTGC) und der China Water and Electric Corporation (CWE). Die Anwesenheit des sudanesischen Präsidenten Umar Hasan Ahmad al-Baschir und mehrerer seiner Minister wiesen auf die Bedeutung des Projektes hin.

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