„Einer der grĂ¶ĂŸten AusverkĂ€ufe eines Volkes durch seine politische Klasse in der Neuzeit“

Dieser historische „EU-Sondergipfel“, ein selbst nach EU-Recht nicht beschlussfĂ€higer 17-Staaten-Treff, hat gestern den einzigen Beschluss getroffen, den er tatsĂ€chlich fĂ€llen konnte: die PrĂ€sidenten, Kanzler und MinisterprĂ€sidenten der EU-MitgliedslĂ€nder mit Euro-System haben die unter ihrer Kontrolle stehende Aktiengesellschaft EFSF – gefĂŒllt mit 440 Milliarden Euro Steuergeldern, darunter insg. 148 Milliarden Euro Steuergelder der Deutschen – den Banken und Griechenland-GlĂ€ubigern zur PlĂŒnderung freigegeben.

EU: Regierungen diskutieren Kapitalverkehrskontrollen fĂŒr Griechenland

Einzelne Regierungen aus europĂ€ischen Staaten mit Euro-WĂ€hrungssystem diskutieren als „allerletzte Möglichkeit“ eine WiedereinfĂŒhrung von seit dem 2.Weltkrieg abgebauten Schutzmaßnahmen gegen ungezĂŒgelte und staatsgefĂ€hrdenden Kapitalströme. Diese Schutzmaßnahmen, welche nach dem Bretton Woods-Abkommen und der Schaffung des „Internationalen WĂ€hrungsfonds“ (IWF) 1944 im Einflussbereich der Kapitalmacht USA sukzessive eingerissen wurden, werden im Allgemeinen unter dem Begriff „Kapitalverkehrskontrollen“ zusammengefasst.

EU: Erst Italien geplĂŒndert, nun Sondergipfel fĂŒr Deutschland

Kaum war gestern in Italien das 79 Milliarden Euro Entstaatlichungsprogramm durch die Abgeordnetenkammer, berief der blasse PrĂ€sident des obersten Rates der „EuropĂ€ischen Union“, Herman van Rompuy, fĂŒr diesen einen Sondergipfel am Donnerstag ein. Es geht um Deutschland.

Das deutsche Parlament soll unter allen UmstĂ€nden weitere Dutzende von Milliarden Euro unserer Steuergelder fĂŒr die FinanzglĂ€ubiger Griechenlands ausschĂŒtten: Banken, Versicherungen, Finanzorganisationen. DafĂŒr mĂŒssen die 26 Regierungsleiter und Prokonsul Giorgos Papandreou, der das EU-Finanzprotektorat Griechenland verwaltet, wieder einmal versuchen das Unmögliche zu erreichen: ihre GlaubwĂŒrdigkeit.

Italien: Kapital und EU haben Angst um ihre geplante Entstaatlichung

Die Drohungen von Banken, Ratingagenturen und der deutschen Regierung als treibende Kraft der „EuropĂ€ischen Union“ gegen Italien haben einen sehr praktischen Hintergrund. Italiens Finanzminister Giulio Tremonti steht wegen der drohenden Verhaftung seines Vertrauten Marco Milanese schwer unter Druck. Doch mit Tremonti steht und fĂ€llt die rasche Fortsetzung der geplanten Entstaatlichung durch sogenannte „Sparpakete“. Auch in Italien.

Am Freitag ist die entscheidende Abstimmung in der römischen Abgeordnetenkammer.

China unterstĂŒtzt Frankfurter Banken-Viertel bei „Rettungs“-Schirmherrschaft ĂŒber Europa

Dieser nach Strategie zwei und drei der von Noam Chomsky „Zehn Stragien der Manipulation gefĂŒhrte Staatsstreich von Banken, „EuropĂ€ischer Union“ und „Internationalem WĂ€hrungfonds“ gegen die als beliebige Konkursmasse der Alten Weltordnung betrachteten Staaten des Alten Europas, findet in der neuen Tributzone Amerikas, in China, eine sowohl verschwiegene, wie Ă€ußerst effektive UnterstĂŒtzung.