100000 protestieren in Dortmund, Stuttgart, NĂĽrnberg, Hannover, Erfurt

„Das ist erst der Anfang“: Am Samstag, den 13.November gab es in mehreren Städten Deutschlands Grosskundgebungen gegen die Politik der Bundesregierung. Die Proteste, zu denen die Gewerkschaften aufgerufen hatten, richteten sich gegen das Sparpaket, die Kopfpauschale im Gesundheitswesen, Leiharbeiterkultur, Rente mit 67, fĂĽr die WiedereinfĂĽhrung der Vermögenssteuer und gegen andere soziale Einschnitte.

Studenten besetzen Parteizentrale in London

Nach dem angekĂĽndigten „Sparkurs mit der Axt“ und der AnkĂĽndigung die StudiengebĂĽhren in GroĂźbritannien um 300% zu erhöhen, hatten Studentenorganisationen und soziale Verbände zu Demonstrationen aufgerufen (1). Mehr als 52.000 Menschen beteiligten sich bis zum Nachmittag an den Protesten. Die Jugend in GroĂźbritannien ist aufgebracht und wollen die Mär von vermeintlich notwendiger Staatsverschuldung nicht mehr hören. Während die NUS (national voice of students) zu friedlichen Protesten aufrufen, haben aktivistische Gruppen fĂĽr zivilen Ungehorsam plädiert. Am Ende war es – wie selbst indymedia.london es formuliert (2) – eine „national demolition demonstration“.

Protestkundgebung gegen die Regierung: 15000 in Hannover

Solidarität mit den Atomkraftgegnern im Wendland und gegen Abbau der Sozialstrukturen Gewerkschaften und der Sozialverband Deutschland hatten am 6.November unter dem Motto „Druck machen – fĂĽr gerechte Politik – gegen soziale Kälte“ in Hannover auf dem Opernplatz zu einer Protestkundgebung aufgerufen, der nach Angaben der Polizei 15000 BĂĽrger aus aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, darunter auch die Polizeibeamten selbst, gefolgt waren.