Gates: United States Joint Forces Command und HĂ€lfte der GeneralitĂ€t ĂŒberflĂŒssig

Sparen in der FĂŒnfeck-GebĂ€udezentrale – US-Verteidigungsminister setzt Rotstift in Bewegung: 100 Milliarden Dollar Einsparungen in den nĂ€chsten fĂŒnf Jahren im 700 Milliarden schweren Pentagon-Budget, um besser Krieg fĂŒhren zu können. Haushaltssanierungen sind zur Zeit das Top-Thema auf der Welt infolge katastrophalen Missmanagements zu Gunsten der kapitalen Herrschaften, nicht nur in den Vereinigten Staaten von Amerika. Robert Gates versucht sein Scherflein beizutragen und kĂŒndigte umfangreiche Sparmassnahmen in seinem Verteidigungsressort an, das in diesem Falle doch wohl eher Kriegsministerium heissen mĂŒsste.

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Zehn Prozent Verlust auf UNO-Schwarzkonto

Vereinte Nationens Pinselstrich: Wisch, weg sind die al-kaidischen Talibane! So einfach geht das auf der Welt mit bilanzierten Gefahren zu, denn Papier ist geduldig. Bei den politischen Behören hat man den Eindruck wie den einer Buchhalterei. IST-ZustĂ€nde werden prolongiert um satte Zinsen einzufahren oder wie im vorliegenden Fall werden BestĂ€nde als nutzloses veraltetes Inventar abgeschrieben. Der Begriff „SchreibtischtĂ€ter“ wird hier schön dargestellt, man bastelt sich ein Weltbild, wie es gerade passend ist.

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Die Wikileaks-Veröffentlichung und die Afghanistan-Pakistan-Strategie der USA

Wikileaks veröffentlichte heute Nacht insg. 91.000 Berichte der Spionagedienste und MilitĂ€rs der USA, die als geheim klassifiziert sind. Medienpartner sind der „Spiegel“, die „New York Times“ und der „Guardian“, welche die Dokumente bereits vorher einsehen konnten, offensichtlich sogar lange vorher. Noch bevor Wikileaks die Veröffentlichung bekannt gab, bliesen der „Spiegel“ und die „New York Times“ zu noch mehr Krieg in Afghanistan und Pakistan – im vollstĂ€ndigen Einklang mit den PlĂ€nen der US-Regierung. Es sollte offensichtlich eine Sensation werden. Jedenfalls war es so geplant. Der Raum war geschmĂŒckt, die Band spielte, die Kellner waren gut gekleidet und mitten im Raume lag ein saftiger, fetter Knochen, mit viel, viel Fleisch dran. Und herein kamen mĂŒrrische Vegetarierer, die keine Lust mehr haben zu tanzen und es satt haben, dass irgendwelche Leute sie stĂ€ndig verarschen wollen.

McChrystal raus, Petraeus degradiert: Die „Warlord AG“ Afghanistan bekommt einen neuen GeschĂ€ftsfĂŒhrer

Der PrĂ€sident der Republik USA, Barack Obama, zitiert seinen Afghanistan-Kommandeur Stanley McChrystal erst nach Washington, um ihn dort zu feuern. Angeblich geht es um harsche Worte gegen die zivile Regierung im „Rolling Stone“. Am gleichen Tag erscheint ein Bericht des Kongress-Unterausschusses fĂŒr Nationale Sicherheit und AuswĂ€rtige Angelegenheiten, welcher unter der Überschrift „Die Warlord AG“ minutiös belegt, dass die MilitĂ€rs des von den USA angefĂŒhrten Nordatlantikpaktes jeden einzelnen Versorgungstransport in ihre Besatzungszone von KriegsfĂŒrsten bewachen lassen, Milizen finanzieren und dass diese Gelder eine „signifikante potentielle Quelle fĂŒr die Finanzierung der Taliban“ darstellen. Dann stellt sich der PrĂ€sident in die mittwöchentliche Abendsonne – sein Generalstabschef Michael Mullen darf am Rande stehen – und verkĂŒndet die Degradierung seines bisherigen MilitĂ€rdiktators David Petraeus vom Chef des Zentralkommandos zum Nachfolger seines bisherigen Untergebenen McChrystals in Afghanistan. Eine Zivilistin, wer da ZusammenhĂ€nge sieht. Am Montag, den 22.Juni, veröffentlichte die Washington Post auf ihrer Webseite den neunundsiebzig Seiten langen Bericht des „Unterausschusses fĂŒr Nationale Sicherheit und AuswĂ€rtige Angelegenheiten“ mit dem Titel „Warlord, Inc.: Extortion and Corruption Along the U.S. Supply Chain in Afghanistan“, fĂŒr den der Leiter des Ausschusses, der Republikaner John F. Tierney (D-Mass.), verantwortlich zeichnete (1, 2).

Politisches und geologisches Erdbeben am 7.April in Kirgisistan – Neue Verfassung in Vorbereitung

Laut Angaben des USGS ereignete sich am Mittwoch, den 7.April ein Erdbeben in Kirgisistan, hier treffen geologische und politische Beben zeitgleich zusammen – PrĂ€sident soll ausser Landes geflohen sein – Opposition ruft Übergangsregierung aus und bereitet eine Verfassung fĂŒr das Land vor Das horizontale Erdbeben wird mit einer StĂ€rke 4,5 auf der Richterskala und in einer Tiefe von 52 Km angegeben. Weitere Daten zu den Entfernungen ausgewĂ€hlter StĂ€dte sind

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