Diese Frau

Levi Eschkol starb plötzlich im Februar 1969 an einem Herzinfarkt. Es gab viele beliebte Kandidaten für die Nachfolge, aber – wie schade! – keiner von ihnen war Mitglied der regierenden Arbeitspartei (Mapai). Deshalb wurde Golda Meir gewählt, die aus dem Nichts kam. Sie war damals nicht einmal Ministerin.

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Der große Tag

DAVID BEN-GURION, dessen Stimme ich an jenem Nachmittag im Radio hörte, ist als der Mann, der damals den Staat Israel schuf, inzwischen zum Nationalhelden aller Zeiten geworden. In dieser Woche wurde ein Dokumentarfilm über ihn im Fernsehen gesendet.

Der Regisseur des Films Rawiw Drucker ist ein ausgezeichneter Journalist. Er hat einen sehr guten Film gemacht. Er zeigt Ben Gurion, wie er wirklich war, mit allen seinen guten und schlechten Seiten.

Im Vergleich mit Ben-Gurion waren alle seine Nachfolger im Amt des Ministerpräsidenten zweitrangig. Ganz zu schweigen von dem Zwerg, der das Amt zurzeit okkupiert.

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Wer wird Israel erretten?

Was ich sehe, ist, dass die US ihre Unterstützung des Netanjahu-Regimes erhöht, ihm riesige Menge neuer Waffen als „Kompensation“ liefert, für den beginnenden nuklearen Deal mit dem Iran. John Kerry, der von Netanjahu gedemütigt und mit offener Verachtung behandelt wird, kriecht irgendwo unterwürfig zu unsern Füßen. Obama rühmt sich, dass er für Israel mehr getan hat (und meint die israelische Rechte) als jeder andere Präsident.

Die Judaisierung‭ ‬Israels

Der Gründungsvater des Zionismus,‭ ‬Theodor‭ ‬Herzl,‭ ‬jetzt offiziell‭ ‬ hier zum‭ „‬Visionär des Staates‭“ ‬ernannt,‭ ‬stellte sich das vollständige Verschwinden der Diaspora vor.‭ ‬In seinem Tagebuch sah er voraus,‭ ‬dass nach der Gründung des‭ „‬Judenstaates‭“‬ alle Juden,‭ ‬die es wünschten,‭ ‬in den Staat‭ ‬siedeln werden.‭ ‬Sie‭ (‬und nur sie‭) ‬würden in Zukunft‭ ‬Juden‭ ‬genannt werden.‭ ‬Alle andern würden sich schließlich in ihrer Gastnation assimilieren und aufhören,‭ ‬Juden zu sein.‭

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The Settler State

THE OTHER day, the almighty General Security Service (Shabak, formerly Shin Bet) needed a new boss. It is a hugely important job, because no minister ever dares to contradict the advice of the Shabak chief in cabinet meetings. There was an obvious candidate, known only as J. But at the last moment, the settlers’ lobby was mobilized. As director of the “Jewish department” J. had put some Jewish terrorists in prison. So his candidature was rejected and Yoram Cohen, a kippah-wearing darling of the settlers was appointed instead.

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