Reserve fĂŒr die Heimatfront
Massive Kritik an eben dieser Rekrutierungspolitik kommt von den SozialverbĂ€nden. So meldeten sich im Sommer 2020 die Vorsitzenden des ParitĂ€tischen Wohlfahrtsverbands, der Caritas und der Arbeiterwohlfahrt zu Wort und bezeichneten das MissverhĂ€ltnis von Finanzierung und Werbung fĂŒr den Bundeswehrdienst und die zivilen Freiwilligendienste als âgroĂe Ungerechtigkeitâ. WĂ€hrend die zivilen Freiwilligendienste mit 130 bis 411 Euro Taschengeld und kaum Ressourcen fĂŒr Aus- und Fortbildung als massiv unterfinanziert gelten, wird den freiwillig Wehrdienstleistenden im Heimatschutz mit 1.550 Euro Sold und freien Bahnfahrten der Dienst vergoldet â Budget fĂŒr Werbekampagnen, Aus- und Fortbildung nicht einberechnet.
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