BDI-Boss Keitel: Zuviel „Ă–ffentlichkeitsbeteiligung“ bei Industrie-„Projekten“

Am lukrativen Beispiel „Stuttgart 21“ erläutert der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans Keitel, dem staunenden Gerichtshof der Ă–ffentlichen Meinung in einem Interview, dass der einfache Pöbel von Deutschland „anfällig“ fĂĽr „Phobien“ sei und „gegen jeden technischen Fortschritt“. Der Vorsitzende der IndustriefĂĽrsten Deutschlands Keitel „ĂĽberlegt“, ob man die eigenen „Projekte“  – wie das größtenteils vom Staat finanzierte Industrie-Programm „Stuttgart 21“ – ĂĽberhaupt noch dem Volk „erklären“ solle. Höfliche Stichwortgeber seiner Exzellenz Keitel: Markus Sievers und Steven Geyer in der „Berliner Zeitung“ (1), die seit 2009 vom M. DuMont Schauberg Verlagshaus kontrolliert wird.

Die ParkschĂĽtzer brechen das Programm

Das industrielle Transformations-Programm einer ganzen Region namens “Stuttgart 21″ legt leider auch die fĂĽr Deutschland seit Jahrzehnten typische Programmierung mancher Teile der BĂĽrgerschaft offen: gerade dann, wenn man allein (das Volk) gegen das gesamte Establishment (eine winzige Seilschaft) am Gewinnen ist, drĂĽckt man bei sich selbst den Reset-Knopf und legt sich wieder hin. Dieser Programmmierung der Verlierer, dieser Konditionierung der Untertanen, diesem jämmerlichen Versagen vor der Ziellinie haben die Stuttgarter ParkschĂĽtzer heute abend mit ihrem Ausstieg aus den Gesprächen mit der baden-wĂĽrttembergischen Landesregierung den Garaus gemacht. Und das Stuttgarter Volk wird es ihnen als ihren letzten standhaften und treuen Zinnsoldaten danken.

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Parkschützer nehmen an Gesprächen zur Faktenklärung nicht teil

Die Parkschützer sind enttäuscht von der andauernden Blockadehaltung der Projektbetreiber von Stuttgart 21 und sind aus den Sondierungsgesprächen ausgestiegen. Sie nehmen daher nicht an den Gesprächen zur Faktenklärung teil. Bahn und Politik wollen die Bevölkerung mit Angeboten abspeisen, die unannehmbar sind: Für das Grundwassermanagement sollen massive Erdarbeiten auf dem illegal gerodeten Bereich im Mittleren Schlossgarten durchgeführt werden. Für die Opfer des brutalen und unverhältnismäßigen Polizeieinsatzes ist es eine Demütigung, wenn im Schlossgarten weiter massive Bauarbeiten statt finden. Bereits während der Sondierungsgespräche fanden erhebliche Erdarbeiten statt.

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