Ketten, die fallen, machen eine schöne Musik
Freiheit: „Ketten, die fallen, machen eine schöne Musik.“ Julius Langbehn (1851-1907), dt. Schriftsteller
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Freiheit: „Ketten, die fallen, machen eine schöne Musik.“ Julius Langbehn (1851-1907), dt. Schriftsteller
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Kunduz: Nach der Nachrichtensperre nun die Kriegspropaganda – der „Gouverneur“ von Kunduz, Mohammad Omar, prahlt mit 5 Tagen ununterbrochenem Bombardement von Ortschaften und 133 toten „Taliban“. Das deutsche Militär kollaborierte demnach bei der „antiterroristischen“ Militäroperation direkt an der Grenze zu Tadschikistan, welche unter der durch das deutsche Parlament regelmässig erteilten Kriegsvollmacht OEF („Operation Enduring Freedom“) stattfand. Der lokale Prokonsul in der deutschen Besatzungszone, „Gouverneur“ Mohammad Omar, hatte gestern gut lachen. In der deutschlandweit meistgelesenen Fachzeitschrift fĂĽr Kriegspropaganda (1) konnte er endlich wieder Erfolgsmeldungen loswerden. Im englischsprachigen Nato-Raum zog das „Wall Street Journal“ (2) nach. Wenn die Prahlereien des Prokonsuls der Besatzungstruppen stimmen, veranstalteten diese ĂĽber 5 Tage im als „Gul Tepa“ benannten Ort im Norden Afghanistans ein Massaker. Der Ort wurde durch deutsche Truppen abgeriegelt (2), die Amerikaner warfen die Bomben hinein – „5 Tage lang, 24 Stunden lang“ (1). Wer noch laufen konnte, den fing die „Bundeswehr“ dann als „flĂĽchtende Aufständische“ („fleeing insurgents“) ein. (2)
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UNO lässt sich nicht von Undercover-Operationen und Gewaltakten aus Afghanistan vertreiben UN-Generalsekretär Ban Ki-moon reiste nach Afghanistan und traf sich auch mit dem kürzlich widersprüchlich gewählten Präsidenten Hamid Karzai und dem ehemaligen Präsidentschaftskandidat Abdullah Abdullah und drängte die beiden darauf, eine reformorientierte Regierung zu bilden.
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Der NATO-Kommandant in Afghanistan weiss sich nicht mehr zu helfen, nur noch Ausweglosigkeit und dumme gefährliche Ideen Nato-Kommandeur General Stanley McChrystal läuft die Zeit davon und er versucht mit allen Mitteln, Erfolge in Afghanistan vorzuweisen. Dazu forderte er von Präsident Obama mehr Truppenkontigente.
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USA: Heute am frĂĽhen Morgen passierte das „Health Care“-Gesetz knapp die erste Kongresskammer Repräsentantenhaus. Nun muss noch der Senat zustimmen. Mit der gesetzlichen Krankenversicherung entfällt einer der wichtigsten GrĂĽnde, zum Militär zu gehen. Nachdem sich „konservative Demokraten“ ausgetobt hatten in ihrem BemĂĽhen, Krankenhausaufenthalte von Frauen während Abtreibungen nicht durch eine Krankenversicherung finanziell abzusichern, passierte heute morgen ein historisches Gesetz in den USA die erste HĂĽrde. Generationen von Demokraten hatten, lange vor der derzeitigen Regierung, dafĂĽr gekämpft – allerdings erfolglos. Die Präsidentschaft Barack Obamas ermöglicht nun, wenn der Senat zustimmt, den StaatsbĂĽrgern der USA nun das, was ihnen seit Existenz dieses Staates immer verwehrt blieb: eine Krankenversicherung. Und zwar auch fĂĽr Arme, Arbeitslose und auch im Krankheitsfall. 37 Millionen Menschen im „mächtigsten Land der Erde“ besitzen keine Krankenversicherung. Jedem StaatsbĂĽrger, welcher bisher in den USA krank wurde, konnte die Krankenversichung durch Konzerne und „Leistungsgesellschaften“ einer skrupellosen Profitindustrie gekĂĽndigt werden.
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