Patagonische TrÀume

Warum also Herzls Grab? Offensichtlich beabsichtigte er fĂŒr die FĂŒhrer Israels den zionistischen Charakters des Staates hervorzuheben. Herzl war der GrĂŒnder des modernen politischen Zionismus‘. Er wird offiziell der „VisionĂ€r des Staates“ genannt. Sein Bild ist das einzige, das den Knessetraum schmĂŒckt. Wenn wir Heilige hĂ€tten, wĂŒrde er St. Theodor sein.

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Das große Gasfiasko des Westens

Die Republikaner im Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika, die die Kriegstrommeln geschlagen und von Obama gefordert hatten, hart gegenĂŒber Russland aufzutreten (was immer das auch heißen mag), tragen jetzt ihren Teil Schuld daran, dass sie Moskau in Chinas Arme getrieben haben. Alles perfekt vorhersehbar und perfekt blöd. Ein diplomatisches Fiasko reinsten Wassers.

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In ihrem eigenen Saft schmoren

Die Interpretation der Volksbefragung selbst ist natĂŒrlich vollkommener Quatsch. Leute, die Bedenken ĂŒber Israels Politik Ă€ußerten, werden als Antisemiten aufgelistet. Deshalb sind alle Bewohner der besetzten Gebiete, die ihre Besatzer nicht lieben, Antisemiten. Muslime im Allgemeinen, die Israel in negativem Licht sehen, sind natĂŒrlich Rassisten. Eine Ă€hnliche Volksbefragung ĂŒber antirussischen Rassismus mag jetzt in der Ukraine dasselbe Ergebnis haben.

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Das Rechtswesen in Amerika ist tot

Dessen ungeachtet hatten die Geschworenen bzw. 75% von ihnen den Eindruck, dass da etwas nicht stimmte, und obwohl sie dazu gedrĂ€ngt wurden, die junge Frau schuldig zu sprechen, schrieben sie dem Richter einen Brief, in dem sie ihn baten, ĂŒber Cecily keine Haftstrafe zu verhĂ€ngen. Dessen ungeachtet verurteilte der Richter, vor dem alle respektvoll im Gerichtssaal stehen mĂŒssen, das Opfer des Polizeistrolchs zu 90 Tagen GefĂ€ngnis und 5 Jahren BewĂ€hrung. So fertigte Amerika eine idealistische junge Frau ab, die gerade dabei war, von einer wichtigen Bildungsseinrichtung einen Mastertitel zu bekommen.

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Vereinigte Staaten von Amerika erkennen keinen Putsch bei militĂ€rischen MachtĂŒbernahmen in Thailand, Libyen

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind nicht besonders bekannt dafĂŒr, dass sie erkennen, wenn Staatsstreiche stattfinden, wie zum Beispiel der Putsch des Ă€gyptischen MilitĂ€rs letztes Jahr im Sommer. Das Ă€gyptische MilitĂ€r hat eine demokratisch gewĂ€hlte Regierung gestĂŒrzt und regiert bis zum heutigen Tag. Weil aber eine formale BestĂ€tigung eines Staatsstreichs dazu fĂŒhren wĂŒrde, dass die Vereinigten Staaten von Amerika ihre UnterstĂŒtzung einstellen mĂŒssen, betonte die Obama-Administration offen, dass sie diesen Staatsstreich niemals als solchen anerkennen wird.

Umfrage: Nur 13 Prozent fĂŒr MilitĂ€r in der Aussenpolitik – krebsroter Steinmeier lĂ€uft öffentlich Amok

Nach einer heute veröffentlichten Umfrage von Infratest im Auftrag der Körber-Stiftung sehen nur dreizehn Prozent der Befragten den Einsatz der deutschen Armee im Ausland als geeignetes Mittel an, Deutschlands neue Rolle in der Welt zu reprĂ€sentieren. Diese neudefinierte Position wird vor allem von dem Aussenminister Frank-Walter Steinmeier und Joachim Gauck vorangetrieben, im GepĂ€ck die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Auf der Konferenz “Review 2014 – A Fresh Look at German Foreign Policy” sollen die Auslands-”Initiativen” hoffĂ€hrtig aufbereitet werden. Die Quittung fĂŒr diese Politik bekam Steinmeier gestern in Berlin zu spĂŒren.

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