Markt-Manipulation live

Der computergetriebene Handel an den Finanzmärkten ist ein massives Problem, von dem nur eine kleine ausgewählte Schar der „Finanzaristokratie” enormen Nutzen zieht. Die anderen Marktteilnehmer befinden sich auf verlorenem Terrain. Alles in allem könnte dies aber auch ein neues TV-Format sein, eben „Markt-Manipulation live.“ Es sind weltweit weniger als zwei Dutzend Institute der „Finanzaristokratie“ wie JPMorgan Chase und Goldman Sachs, die an jenem computerbasierten Handel mit Hochleistungsrechnern teilnehmen, bei dem es mithin auf Nanosekunden ankommt. Der Manipulation sind hier sperrangelweit Tür und Tor geöffnet, und einfache Händler und Investoren, die nicht über derlei Sci-Fi-Ausrüstung im „Finanzkrieg“ verfügen, sehen sich hoffnungslos unterlegen.

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Staatsaffäre um „Rettungsschirm“ fĂĽr Eurozone: Konservative Denkfabrik schätzt 148 Mrd Euro-Tribut als verfassungswidrig ein

Der „Euro-Rettungsschirm“ bzw „Rettungsfonds“ in Höhe von insgesamt 750 Milliarden Einheiten der demokratisch-politisch völlig unkontrollierten Einheitswährung fĂĽr 16 Staaten in der Eurozone, verstößt selbst nach Einschätzung konservativer Euro-Zentristen sowohl gegen das Grundgesetz, als auch gegen geltendes EU-Recht. Der Deal war u.a. durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) eingefädelt worden, der sich mit Zahlungen im Gegenwert von 250 Milliarden Euro beteiligte. Im Gegenzug bekam er als Möchtegern-Weltregierung quasi die finanzielle Kontrolle ĂĽber die EU-Mitgliedsstaaten, welche Gelder aus diesem „Fonds“ bekommen sollten. Die BrĂĽsseler Räte und Kommissare hatten im gleichen Zeitraum die Kontrolle ĂĽber die Haushalte der Mitgliedsländer in Form einer „Wirtschaftsregierung“ verlangt. Nun aber kommt der Staatsstreich von Finanzindustrie, IWF, BrĂĽsseler Räten und Kommissaren gegen die Republik und alle anderen souveränen Mitgliedsstaaten des Verbundes „Europäische Union“ offenbar langsam zum Stehen. Die „Welt“ wartete heute mit einer, gerade von dieser Zeitung nicht erwarteten, verfassungsfreundlichen Meldung auf. Wie das Springer-Blatt berichtet, schätzt ein Gutachten des von der „Stiftung Ordnungspolitik“ finanzierten „Centrum fĂĽr Europäische Politik“ (CEP) eine vom BrĂĽsseler Regierungsrat am 11.Mai erlassene Verordnung ĂĽber eine Bereitstellung von 500 Milliarden Euro fĂĽr die Finanzmärkte als verfassungswidrig ein. Nicht genug damit: die Ratsverordnung ist offenbar sogar nach EU-Recht illegal.

Die „Neue Weltordnung“: Selbstmord der Staaten oder „Chinesische Lösung“

Wenn man die Berliner Republik einmal kurz vergessen will, kann man am Beispiel Grossbritannien den von oben verordneten Selbstmord eines anderen Staates gut beobachten. Was dabei wirklich vor sich geht, wird gerade in Deutschland durch „Parteien“, Akademiker und Informationsindustrie penetrant verschwiegen und vertuscht. Die Regierung des Vereinigten Königreiches Grossbritannien hat gestern ihre Ministerien angewiesen zu „prĂĽfen“, ob diese ihre Ausgaben um 40 Prozent kĂĽrzen können (1). Die Gewerkschaften mĂĽssten nun eigentlich etwas tun. Ergo tun sie „besorgt“. Ăśber das Geldsystem redet keiner, jedenfalls nicht in der Ă–ffentlichkeit. Immer geht es nur um „Schulden“, die man habe – also alle – und das bei den Banken. Die Lösung besteht nun in seit Jahren in Europa, Amerika, sowie den entsprechenden Einflusszonen Asiens darin, den Banken Abermilliarden an staatlich garantierten Summen oder direkt aufgebrachten Steuergeldern hinein zu stopfen, weil die Banken „frisches Geld“ benötigten. Was aber heisst das eigentlich, „frisches Geld“?

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