Panik, Hoffen und Bangen – Die Börse als Achterbahnfahrt

Das sind die Assoziationen(1-4), mit denen die Medien heute den Zustand an den Börsen beschreiben. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. Das sind nicht unbedingt Begriffe und Inhalte, mit der man eine solide Wirtschaft beschreibt oder eine solche gar darauf aufbauen würde. Aber es ist genau der Haufen von Zockern und Illusionären, der der Politik und Wirtschaft vorgibt, wie und was zu geschehen hat.

EZB: Zieht uns Merkel mit hohem Euro in die Rezession?

Asien: Die Selbstauflösung des virtuellen Weltkapitals geht weiter. Heute morgen verloren die Wettbörsen im pazifischen Raum abermals dramatisch. Die indische Börse brach nach 9.5% Verlusten innerhalb von Minuten total zusammen (1), der Handel wurde eingestellt. Der Hongkonger Hang Seng Index sank um über 7.2%, die australischen Wettbarometer um 5,2 Prozent 5%, der Nikkei Index in Japan um über 680 Punkte (3). Derweil windet sich Merkel im Kanzleramt nach Kräften, um eine ungeheuere Wert-Vernichtungsmaschinerie nicht zum Wahlkampfthema werden zu lassen: den hohen Euro und die europäische Finanzierung des US-Bankenbetruges.

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Nokia: Kapitalisten-Heuchler haben Angst um´s Zuckerbrot

Bochum: Was hat man uns nicht jahrzehntelang eins vorgeschwätzt. Das der Staat sich raushalten soll, wenn jemand krank ist und fĂĽr´s Leistungsprinzip verrecken muss. Wenn das kluge Kind eben so blöde ist arme Eltern zu haben und deswegen keine SchulbĂĽcher hat und nicht mit auf Klassenfahrt oder die Uni kann. Wenn das Kapital eben im Kapitalismus keine Arbeitsplätze schafft und daran der Staat schuld ist, weil der die armen Kinder in die Schule lässt, die zu doof sind und das Bildungsniveau drĂĽcken. Und jetzt kommen diese Schlipswichtel wie Dr. Dirk Engel vom „Rheinisch-Westfälischen Institut fĂĽr Wirtschaftsforschung in Essen“ (RWI) an und erzählen uns, wie wichtig und richtig doch Subventionen vom Staat fĂĽr Kapitalisten sind, weil sie Konzernen wie Nokia gestrichen werden sollen (1).

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Mobbing-Gegner.de sucht Rechtsanwalt

Wer ihn kennt, der lächelt oft. Detlev Lengsfeld kennt die Welt und erzählt auch von ihr. Der ehemalig recht unbesorgte, wohlmeinende Angestellte von VW in Wolfsburg lernte irgendwann auch die Welt hinter den Kulissen der Gewerkschaftsfunktionäre, Konzernchefs und anderer Bordellbesucher in grösseren Firmenkonglomeraten kennen und dass die Guten meistens schlechter dran sind als die skrupellosen Heuchler und Verleumder, die in beständiger Angst vor den ehrlichen Menschen leben und sich auch so verhalten. Das mindestens jahrzehntealte Prinzip der heimtĂĽckischen Denunziation fand – typisch – erst im Anglizismus „Mobbing“ seine Wahrnehmung und Detlev Lengsfeld seinen neuen Geschäftsbereich.

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