Spiegel-Reporterin hatte Kontakt zu Taliban-Minister

Die Verhöre des BND-Chefs Uhrlau im PKG bringen u.a. die „Geiselaffären“ in Afghanistan wieder ins Gedächtnis Berlin: Die Spionage-Affäre um die Überwachung von deutschen Journalisten durch den BDN hat eine, nun ja, überraschende Wende genommen. Jetzt hat sich herausgestellt, dass die Spiegel-Reporterin Susanne Kölbl nicht nur in Kontakt mit dem „Handels- und Industrieminister“ Amin Farhang gestanden, sondern dieser offenbar auch mit den Taliban. Farhang verhandelte als Regierungsmitglied mit den „Taliban“ in mehreren Geiselfällen. Nun steht der Verdacht im Raum, er habe ein Doppelspiel betrieben. Farhang hat übrigens jahrelang in Deutschland gelebt. Auch diesbezüglich ergeben sich weitere Fragen nach dem Verhältnis von Kölbl und Farhang.

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"Journalisten-Bespitzelung? Was für ´ne Journalisten-Bespitzelung?"

Berlin: Das es auch unbedingt neun Schlafmützen sein müssen im PKG. Ausgerechnet neun. Könnte man das nicht so wie beim Sonnensystem drehen, einfach einen streichen, damit man diese lästige Zahl los wird? Jetzt wissen natürlich alle schon seit Mo-na-ten Bescheid von der Journalisten-Bespitzelung, und keiner hat´s gewusst dass es alle gewusst haben. Der BND, das Parlamentarische Kontrollgremium, die Bundesregierung, usw, usw, das ganze Regierungsviertel durch.

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Israel spionierte Atomprogramm in den USA aus

Zwischen dem neuen Fall und dem Pollard-Skandal in den 80ern gibt es eine direkte Verbindung. New York: Der Fall hat das Zeug zu einem politischen Erdbeben. Vorgestern unterzeichnete Richter Douglas F.Eaton die Anklageschrift, gestern wurde sie bekannt. Laut dieser Anklage ĂĽvergab der US-Amerikaner Ben-Ami Kadish als Geheimnisträger im US Army-Waffenentwicklungszentrum „Picatinny Arsenal“ bei New York mindestens in den Jahren 1979-1985 streng geheime Dokumente, darunter Unterlagen ĂĽber Atomwaffen und US-Kampfflugzeuge des Typs F-15, einem Kontaktmann der israelischen Geheimdienste, dem „CC-1“ („Co-conspirator 1“) . Dieser kopierte sie. Dann brachte Kadish wie wieder zurĂĽck. Name von CC-1: Yosef „Yossi“ Yagur. Er setzte sich 1985 aus den USA ab, nachdem ein anderer Spion von ihm aufgeflogen war: Jonathan Pollard.

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Obama gibt Pennsylvania auf

Der Präsidentschaftsbewerber Barack Obama hat bereits vor Verkündung des Wahlergebnisses der gerade anlaufenden Vorwahl zum die Präsidentschaftskandidatur den US-Bundesstaat Pennsylvania verlassen. Er ist bereits auf dem Weg nach Indiana, wo am 6.Mai zusammen mit North Carolina gewählt wird. Hillary Clinton dagegen wird heute Abend in einem Hotel in Philadelphia (Pennsylvania) feiern.

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