Weltwirtschaftskrise: Die Party ist vorbei

Wer auch immer geglaubt hatte, dass es irgendwelche Mittel gegen die Weltwirtschaftskrise geben könnte, die von Politik oder Wirtschaft eingesetzt werden könnten, der muss nach dem gestrigen Börsentag von diesem Irrglauben kuriert sein. Der Dow ging mit einem Minus von 7,33 Prozent auf dem Stand von 8.579,19 Punkten aus dem Handel. Damit verlor er im letzten Jahr knapp 40 Prozent seines Wertes. Der Nikkei liegt aktuell (4:53)l um 10,56 Prozent tiefer als gestern. Das ist alles nicht wirklich dramatisch, weil die Börsenkurse ja mittlerweile kaum noch etwas über den Wert eines Unternehmens aussagen, wie auch die Währungskurse nichts mehr mit dem Wert einer Währung zu tun hat. Gerade gingen der US-Schuldenuhr die Stellen aus um die Schulden überhaupt noch darstellen zu können.

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Gipfel in Washington: G20 sollen G7 ersetzen

Das Weltkapital sucht nach neuen Teilhabern, um weiter eine Weltpolitik zu verhindern Washington: Am Freitag treffen sich in Washington die G7-Staaten. Nur einen Tag später trifft sich in Washington der G20 Gipfel. Derweil spricht Weltbank-Präsident Zoellick von einer „neuen Gruppe“ von Wirtschaftsmächten. Sie soll den laufenden Systemwechsel der Weltwirtschaftsordnung zum Staatskapitalismus absichern und die Eliten Europas, des Pazifiks und SĂĽdamerikas in diese Neue Weltordnung mit einbeziehen. Ăśber die UNO redet niemand mehr.

Von Preisspiralen, Heuschrecken oder wie die Börse funktioniert?

Jeder liest täglich oder fühlt, welche Produkte oder Dienstleistungen wieder teurer werden. · Liegt das an den Einkünften der Beschäftigten, weil die ständig mehr haben wollen? · Liegt das an Chefs und Managern, die den Hals nicht voll genug kriegen und mehr wollen? · Liegt das an steigenden Rohstoffkosten oder Erzeugerpreisen durch Strom und Wasser? Nein! Keiner der eben genannten Punkte trifft auf die Problematik steigender Preise zu.

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