Der zweite Herzl

AM YOM KIPPUR-Abend letzte Woche, wenn wirkliche Juden in der Synagoge fĂĽr ihr Leben beten, saĂź ich am Tel Aviver Strand und dachte nach.
Es war mein erster Yom Kippur ohne Rachel, und die dunklen Wellen gaben meine Stimmung wieder.
Ich dachte ĂĽber unsern Staat nach, den Staat Israel, in dem ich sozusagen eine GrĂĽnderaktie habe.

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„Viel Feind, viel Ehr“

EIN ALTES Foto aus dem 1. Weltkrieg zeigt eine Kompanie deutscher Soldaten, die in einen Zug einsteigen, der sie zur Front bringt. An die Wagenwand hatte jemand gekritzelt: „Viel Feind, viel Ehr“. In jenen Tagen, ganz am Anfang des Krieges, erklärte ein Land nach dem anderen Deutschland den Krieg. Der Geist des Graffito reflektiert die Hybris des obersten Befehlshabers, Kaiser Wilhelm, der sich auf den Kriegsplan des legendären deutschen Generalstabs verließ. Es war tatsächlich ein ausgezeichneter Kriegsplan, und wie bei vielen ausgezeichneten Kriegsplänen, ging von Anfang an alles schief.

Abu Mazen´s Gamble

Abbas has placed the quest for Palestinian freedom squarely on the international table. For more than a week, Palestine has been the center of international attention.

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Sad and Happy

“WILL THIS be the happiest day of your life?” a local interviewer asked me, referring to the approaching recognition of the State of Palestine by the UN.

I was taken by surprise. “Why would that be?” I asked.

“Well, for 62 years you have advocated the establishment of a Palestinian state next to Israel, and here it comes!”

“If I were a Palestinian, I would probably be happy,” I said, “But as an Israeli, I am rather sad.”

LET ME explain.

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