Ein bewaffnetes Ghetto

In der israelischen Ausgabe der New-York-Times war ein großer Teil der ersten Seite fĂŒr ein Bild einer palĂ€stinensischen Mutter genommen, die um ihr Kind trauert – und nicht ein Bild mit den 3 Geiseln.
Aber als den drei MĂŒttern, die zu Propagandazwecken zur UN-Menschenrechts-Kommission nach Genf geschickt worden waren, ein kĂŒhler Empfang gewĂ€hrt wurde, war die israelische Regierung erstaunt. Delegierte waren mehr an den Menschenrechtsverletzungen durch Israel interessiert als an den Geiseln – fĂŒr viele Israelis ein weiteres offensichtliches Beispiel fĂŒr Antisemitismus in der UN.

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Gut fĂŒr die Juden?

WIE WÄHLT ein Fußballclub sein Team?

Der einfache Weg ist der gewöhnliche: jede Seite hat ihren Manager, der sein Team auswÀhlt. Kein Problem.
Jetzt hat die Regierung Israels einen neuen Weg eingeschlagen. Unser Manager hat unsere beiden Teams, auch das feindliche, ernannt. So hat er hat die Sache vereinfacht.
Ich frage mich nur, ob diese Methode nicht verbessert werden könnte. Zum Beispiel: der Manager jeder Seite wÀhlt nur das Team der andern Seite; das könnte sich als interessant herausstellen.

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Patagonische TrÀume

Warum also Herzls Grab? Offensichtlich beabsichtigte er fĂŒr die FĂŒhrer Israels den zionistischen Charakters des Staates hervorzuheben. Herzl war der GrĂŒnder des modernen politischen Zionismus‘. Er wird offiziell der „VisionĂ€r des Staates“ genannt. Sein Bild ist das einzige, das den Knessetraum schmĂŒckt. Wenn wir Heilige hĂ€tten, wĂŒrde er St. Theodor sein.

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In ihrem eigenen Saft schmoren

Die Interpretation der Volksbefragung selbst ist natĂŒrlich vollkommener Quatsch. Leute, die Bedenken ĂŒber Israels Politik Ă€ußerten, werden als Antisemiten aufgelistet. Deshalb sind alle Bewohner der besetzten Gebiete, die ihre Besatzer nicht lieben, Antisemiten. Muslime im Allgemeinen, die Israel in negativem Licht sehen, sind natĂŒrlich Rassisten. Eine Ă€hnliche Volksbefragung ĂŒber antirussischen Rassismus mag jetzt in der Ukraine dasselbe Ergebnis haben.

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Lieber Salman

Frieden wird zwischen Parteien gemacht, die beide bereit sind, einzuwilligen. Es gibt absolut keine Chance, dass die große Mehrheit der Israelis mit der RĂŒckkehr aller FlĂŒchtlinge und ihrer Nachkommen(6 oder 7 Millionen) einverstanden ist. Es wĂ€re etwa dieselbe Anzahl wie die Anzahl von Israels jĂŒdischen BĂŒrgern. Dies wĂ€re das Ende des „JĂŒdischen Staates“ und der Beginn eines „bi-nationalen Staates“ gegen den 99% der Israelis sind. Dies könnte nur durch Krieg erreicht werden, der augenblicklich wegen Israels unendlich militĂ€rischer Überlegenheit, einschließlich Nuklearwaffen, unmöglich ist.

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Ein Nationalheld

Als Ariel Sharon 2005 die Armee einsetzte, um ein paar 1000 Siedler aus dem Gazastreifen umzusiedeln, wagte kein Soldat, sich zu weigern. Jetzt mit den Möglichkeiten der gesellschaftlichen Medien, könnte die Geschichte ganz anders verlaufen. Wenn das nÀchste Mal der Befehl gegeben wird, eine Siedlung zu rÀumen, mag es Massenverweigerung geben, die vom Internet ausgeht.
HIER IST eine Botschaft fĂŒr jede Armee in der Welt: Eine neue historische Ära hat begonnen. Jede Armee kann ĂŒbers Internet rebellieren.
Der ArmeehÀftling David Adamov kann stolz auf sich sein.

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