Demokratie siegt in El Salvador

Gestern wurde eines der blutigsten und schändlichsten Kapitel des „westlichen“ Imperialismus durch eine Wahl beendet. Der Kandidat der ehemaligen Guerilla FMLN, Journalist Mauricio Funes, wurde nach vorläufigem Endergebnis mit 51 Prozent der Stimmen zum Präsidenten des mittelamerikanischen Staates El Salvador gewählt. Sein Gegner, Rodrigo Avila von der „Nationalistischen Republikanischen Allianz“ (Arena), welche 1981 vom CIA-Agenten und Anführer der Todesschwadronen Roberto D’Aubuisson Arrieta gegründet worden war, unterlag knapp, trotz der üblichen Angstkampagne der Machthaber.

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Winnenden: Regierung will "Überraschungsbesuche" von Polizeieinheiten, Zensur des Internets

„Ich habe keine Angst vor dem Mann, der 1000 Atombomben haben will, ich habe Angst vor dem Mann, der nur eine haben will“. Diesen Satz findet man in mehreren Hollywood-Fabrikfertigungen für Millionen von stundenlang still zusammen auf einem Fleck hockenden Hypnoseopfern, die nachher Stein und Bein schwören würden die grosse Leinwand da vorne hätte nicht mit ihnen geredet. Nun, da irgendwie niemand die eine Atombombe haben wollte – wozu hat man eigentlich noch mehr, und wer? – von der Herr Innenminister Schäuble seit Jahren redet und deren Fall auf Deutschland er ja nicht würde verhindern können, muss eben irgendetwas anderes passieren um die Bevölkerungskontrolle in Zeiten des wirtschaftlichen Zusammenbruchs, der drohenden Währungsreform und der Zerschlagung von Verfassung und Republik zu exekutieren.Und weil es passieren muss, ja deshalb passierte es auch. Und weil es passierte, ja seien Sie doch vernünftig…

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Winnenden: SEK-Einheit probte "ganz in der NĂ€he zufĂ€llig" fĂŒr NATO-Gipfel in Stuttgart

Die Kette an astronomisch unwahrscheinlichen Zufällen um das Blutbad in Winnenden will und will nicht abreissen. Nun stellt sich, gut geparkt in einem Nebensatz des grössten üblichen unverdächtigen Nachrichendienstmagazins, heraus: ausgerechnet eine Einheit die „für den Einsatz geradezu prädestiniert“ war, hatte während der ungeklärten Ermordung von zwei Lehrerinnen und über einem Dutzend Kinder in der Albertville-Realschule in Winnenden „ganz in der Nähe zufällig“ für den im April bevorstehenden NATO-Gipfel in Stuttgart gepropt. Dennoch liess die Spezialeinheit anschliessend den angeblichen Täter Tim K. ins 40 Kilometer entfernte Wendlingen entkommen. Ausserdem berichtete RTL in einem TV-Bericht, der Attentäter sei „im Garten“ einer Augenzeugin erschossen worden. Dies steht im völligen Gegensatz zum Inhalt des veröffentlichten Videos vom angeblichen Selbstmord Tim Ks. Die (geschnittene) Filmaufnahme zeigt den toten Verdächtigen auf einem Parkplatz liegend.

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Die Winnenden-Verschwörung: Rechs psychologische PolitfĂŒhrung

Wieder einmal, doch nicht ganz so gelĂ€hmt wie frĂŒher, sitzt die Republik vor einem Blutbad ohne nachvollziehbares Motiv, mutmasslich gefĂ€lschten Beweisen die durch Einzelpersonen in den Polizei- und Geheimdienstbehörden mit Verbindungen zu gewissen Reportern lanciert werden, einem EinzeltĂ€ter der noch am Abend mit Foto als Schuldiger in allen Gazetten steht und einer Bande skrupelloser „Parteien“, deren FunktionĂ€re versuchen aus dem Leid von Menschen Kapital zu schlagen. Es muss jetzt endlich einmal ausesprochen werden: es steht der Verdacht im Raum, dass dieses Massaker unter Kollaboration von eben diesen Einzelpersonen im inlĂ€ndisch/auslĂ€ndisch/globalisierten Polizei- und Geheimdienstapparat exekutiert wurde. Sehr gut nachvollziehbares Motiv dafĂŒr: die alte Methode, welche der Journalist Wolfram Weidner so treffend umschrieb: „Politik machen: den Leuten soviel Angst einjagen, daß ihnen jede Lösung recht ist.“

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