OPCW beginnt Arbeit in Syrien trotz Angriffe des Westens

Der zivile Luftverkehr ist immer bedroht bei Raketenangriffen. "Präzise Schläge" auf Damaskus ist Ausrede des Pentagons

Das Team der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (O.P.C.W.) wird seine Entsendung in die Arabische Republik Syrien fortsetzen, um Fakten über die Vorwürfe des Einsatzes chemischer Waffen in Douma zu untersuchen. Das Fact-Finding Mission (FFM) Team ist heute, am 14. April 2018, in Damaskus angekommen.

Die O.P.C.W. hat in enger Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsministerium der Vereinten Nationen die Situation beurteilt und die Sicherheit des Teams sichergestellt.

Das laufende Mandat der OPCW Fact Finding Mission (F.F.M.) besteht seit 2014 mit der Aufgabe, "Fakten über Behauptungen über die Verwendung giftiger Chemikalien, angeblich Chlor, für feindselige Zwecke in der Arabischen Republik Syrien" zu ermitteln. Die OVCW kann und wird keine Informationen über laufende Ermittlungen veröffentlichen. Diese Politik besteht darin, die Integrität des Untersuchungsprozesses und seiner Ergebnisse zu wahren und die Sicherheit der OPCW-Experten und des beteiligten Personals zu gewährleisten. Alle Parteien werden gebeten, die Vertraulichkeitsparameter einzuhalten, die für eine strenge und ungehinderte Untersuchung erforderlich sind, heisst es in einer heute veröffentlichten Mitteilung der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (O.P.C.W.).

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09.04.2018 Presseerklärung der OPCW vom 9. April 2018 zu Vorwürfen über den Einsatz chemischer Waffen in Douma, Syrien

Quellen:
https://www.opcw.org/news/article/opcw-fact-finding-mission-continues-deployment-to-syria

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