„re:publica“: Wir finden, Euer „Europa“ ist der letzte Dreck.

Die von Regierung, internationalen Konsortien, Informationsindustrie und anderen NutznieĂźern und Anhängern der imperialistischen erzkapitalistischen paneuropäischen Ideologie finanzierte, getragene, und von der entsprechenden GmbH in 2015 unter dem Motto „finding Europe“ veranstaltete Konferenz „re:publica“ lehnen wir ab.

Mögen andere den „digitalen Kulturraum Europa“ suchen. Wir finden, das ist genau die Sprache der „imperialistischen MiĂźgeburt“ Vereinigte Staaten von Europa, von der Rosa Luxemburg bereits vor ĂĽber 100 Jahren schrieb. Das Internet ist international, interkulturell, interreligiös und weltweit. Genau das ist kein Grund auf einem (oder von einem) Kontinent des Planeten alles zu versauen was einem in die Finger gerät, z.B. das Internet, das World Wide Web und die darin (und daran) unabhängig Arbeitenden.

Seit Jahrzehnten ist die Idee der Sozialdemokratie und des Sozialismus organisatorisch tot. Es gibt keine einzige Organisation in der Republik, die diese Werte und Idee nicht der paneuropäischen Ideologie geopfert hätte, welche nicht nur das Existenzrecht dieser Republik, sondern die von Dutzenden von Demokratien auf dem Kontinent in Frage stellt, diese ĂĽber das Euro-Finanzsystem und die sogenannte „Europäische Union“ zersetzt, angreift und bereits teilweise entstaatlicht hat. Ziel ist, erklärtermaĂźen durch Ausnutzen der selbst erschaffenen Krise, die Errichtung eines „supereuropäischen“ Zentralstaates auf den TrĂĽmmern der Alten Welt. Wir wĂĽnschen viel SpaĂź bei diesem Versuch. Wir sehen „Europa“ dann die Wand runterlaufen und die Menschen und Demokratien Europas wieder aufatmen.

Ăśberall in den Staaten auf dem Kontinent sind die Menschen angekotzt von den etablierten Parteien, gerade im linken, sozialdemokratischen, fortschrittlichen Spektrum. Wie könnte es auch anders sein. Diese bereits ĂĽber viele Jahre ablaufende Zerstörungs- und Ausbeutungsorgie auf dem Kontinent Europa auch noch als „Europa“ selbst zu verkaufen passt zu den Protagonisten der paneuropäischen Ideologie. Wir sind keine „digitale Gesellschaft“, wir sind keine Roboter und wir sind auch keine Masse die sich von irgendwem oder irgendjemandem lenken, kaufen oder auf sonst irgendeine Art und Weise kontrollieren lässt.

Wir wĂĽnschen der Nomenklatura viel SpaĂź auf ihrem Basar „re:publica“. Sicher wird man wieder den oder das einkaufen können.

Aber auch das wird wieder nicht genug sein.

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13.04.2011 re:publica: “Fahr mal rechts ran…”
Die “Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft”, Abkürzung: “re:publica”, erklärt sich zum “Navi” der “Digitalen Gesellschaft”.
Also, Du Blogger – hörst Du es nicht? Es ist Dein Navigator, der mit süßer Stimme spricht:

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Rechtschreibung korrigiert am 07.02.2016