Spionage-Forschungsabteilung I.A.R.P.A. der N.S.A. winselt um Aufmerksamkeit: menschliche Computer-Gehirne

Die Welt der kranken Gehirne – gemeint ist der gesamte Geheimdienstapparat – suhlt sich in in der Vorstellung, mit Hilfe von neuen Technologien das Verhalten von Menschen zu analysieren und vorherzusagen.

FrĂĽher wurden Projekte mit psychedelischen Drogen oder angeblichen Propheten und Wahrsagern aufgelegt, die allesamt zum Scheitern verurteilt waren.

Heute wird ein Heer von Menschen angeheuert, um persönlich in den sozialen Netzwerken herumzulungern, ihre Befindlichkeiten auszuspähen und gesellschaftlich-politische Diskussionen zu beeinflussen. Daten werden in diversen Datenbanken zur Auswertung eingespeist. Angeblich sollen so auch GefĂĽhlslagen, satirische Aussagen, das Zusammenbrauen von Unruhen – ausgehend von als „Saatkörner“ bezeichneten Personen – und dergleichen mehr von Software erfasst und in Diagrammen abgebildet werden.

Was für ein Versagen einer Zunft, die solche Krücken an Instrumenten dafür benötigt, menschliches Verhalten zu beurteilen.

Wer über einen gesunden kreativen Menschenverstand, gepaart mit Empathie verfügt, darüber hinaus offen ist für alle Bereiche der Gesellschaft, dem Lebensraum Planet Erde und dem Kosmos sowie Zusammenhänge herzustellen vermag, der benötigt keine maschinellen Hilfsmittel um Aussagen oder Einschätzungen über die Befindlichkeiten von differenzierten Teilen der Bevölkerung zu treffen.

Aber diese Zunft der SchlĂĽssellochgucker und die an ihrem Tropf hängende Privatwirtschaft will ja beschäftigt und bezahlt werden und benötigt dafĂĽr Geld, viel Geld. FĂĽr die Zuteilung von Budgets fĂĽr neue Programme durch die Regierungsbehörden werden „machbare, noch futuristisch anmutende“ Ideen auf möglichst hochwissenschaftlich angelegter Basis vorgestellt.

Ein Beispiel neben dem medial ĂĽberproportional beschönigten und hochgepuschten Milliardengrab „Iron Man“ – eines von General William McRavens, Kommandeur bald weg des United States Special Operations Command, Lieblingsspielzeugen (an der Entwicklung profitieren 56 Konzerne, 16 Regierungsbehörden, 13 Universitäten und 10 nationale Entwicklunslabore) – ist die am 17. Juli 2014 organisierte Konferenz zu dem Programm „Machine Intelligence from Cortical Networks (MICrONS)“ in Maryland in den U.S.A.

Gastgeber ist die Forschungsabteilung The Intelligence Advanced Research Projects Activity (I.A.R.P.A.) des Director of National Intelligence, dem Oberkommando aller U.S.-Geheimdienste unter derzeitiger Leitung von General James R. Clapper. Auf das engste mit dem Pentagon verflochtene Einrichtungen werden zur Teilnahme an dem neuen Projekt aufgerufen.

Nachdem ein zuvor so hochgelobtes Forschungsprojekt der I.A.R.P.A. – die Entwicklung von Quantencomputern, nicht so recht wie erhofft durchstarten konnte, wird nun auf ein anderes Pferd gesetzt, um zukĂĽnftig die Menschen optimal zu kontrollieren: die Entwicklung eines Computergehirns, dass nach dem Prinzip der Neuronen und Synapsen des menschlichen Gehirns arbeiten soll. Dazu soll zuvor eine komplette Kartierung vom Nano-, Mikro- bis Millimeterbereich der noch nicht dokumentierten Hirnareale erstellt und mit vorhandenen Arbeiten durch bildgebenden Verfahren mit Elektronenmikroskopen und volumetrischen Kalzium-Bildern ĂĽber Neuronenaktivitäten kombiniert werden fĂĽr „our understanding of cortical computation and to exploit the findings to enhance machine intelligence.“

Weiter heisst zur der möglichen Revolution der Maschinenintelligenz „The MICrONS program is predicated on the notion that it will be possible to revolutionize machine intelligence if we can construct algorithms that utilize the same data representations, transformations, and learning rules as those employed and implemented by the cortical computing primitives.

Versuche in dieser Richtung sind kein Novum, hier geht es um den Erhalt von erheblichen Finanzzuteilungen. Forscher mĂĽssen bekanntlich dafĂĽr extrem laut Klappern und den Nutzen und Erfolg ganz nach Art von Propheten so gut wie garantieren.

Wozu ein Silizium-Gehirn auf der Basis des biologisch-chemischen Beispiels nachahmen um damit Menschen zu kontrollieren. Es kann auch nicht schneller Wurzel- und Potenzrechnungen durchfĂĽhren. Jeder simple Taschenrechner erledigt das in Milisekunden seit Jahrzehnten. Es ist reinste Phantasterei von VerrĂĽckten und Profiteuren. Um diese Chips nach Science Fiction-Manier zur Verbesserung der Leistung in eine lebende Person zu implantieren oder zur Steuerung in stählernen Roboter-UngetĂĽme oder Drohnen einzubauen, um mit dieser „Ăśberlegenheit“ Laser schwingend gegen andere Menschen zu kämpfen? In Action-Filmen wird diese Absurdität schon lange als kĂĽnftige Realität verkauft um die Zuschauer mit dieser Propaganda in ihrem Sinne gegenĂĽber elektronischer Militärtechnik abzustumpfen.

Forschungsarbeiten dieser Art durch Spionageabteilungen eines Verteidigungsministeriums können auch nie dazu deklariert werden, mit Computersimulationen zukünftig Krankheiten zu heilen. Ihre Versuche mit elektronischen Waffen, Chemikalien und tödlichen Giften in der Vergangenheit waren stets nur auf Vernichtung und Zerstörung an oft nicht davon informierten Personengruppen ausgelegt.

Oft werden militärische Entwicklungen mit dem Argument entschuldigt, dass dadurch fĂĽr zivile Anwendungen – quasi als Abfallprodukt – nutzbringende Technologien eingesetzt werden konnten. Das ist ein völlig falscher Ansatz. Unzählige geistige und materielle Grundlagen in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit wurden in Kriegen und RaubzĂĽgen zerstört.

Ein wesentlicher Aspekt in dieser ganzen Maschinerie ist die Botschaft eines mechanisierten steuerbaren Menschenbildes, um den Menschen ihre angeborene WĂĽrde, ihren eigenen Willen und GĂĽte zu berauben und sie auf eine Stufe mit „wie sie denkenden und funktionierenden Maschinen“ zu stellen, indem eine beliebige Austauschbarkeit dieser informationsverarbeitenden Prozesse suggeriert wird. Sicher werden einige Medien sich an dieser Vorstellung vorurteilslos mit dystopischen Zukunftsszenarien einer Ăśbernahme der Menschheit durch KI‘s zu ergötzen. Ausschliesslich die Anwender dieser Entwicklungen sind zu fĂĽrchten, nicht irgendwelche „Ich“-Strukturen, die sich plötzlich „selbstständig“ machen und Persönlichkeitsrechte anmelden.

Der Spionage- und Verteidigungsapparat benötigt noch mehr Sequestration für das Pentagon, um in der I.A.R.P.A.-Abteilung diese Ressourcen fressenden pathogenen Parasiten zu immunisieren, die sich Menschen nennen und das wahre Krebsgeschwür der Gesellschaft sind.

Quelle: https://www.fbo.gov/index?s=opportunity&mode=form&tab=core&id=9b5c9fedae00bd2f2b3f4a1770451596