51 Prozent: Ohne Euro-Finanzsystem geht es Deutschland besser

Da die ehrenwerte Informationsindustrie in Deutschland mittlerweile Angst vor ihren eigenen Meldungen hat und zwangsweise dazu übergehen musste in blödsinnigen Schlagzeilen deren Inhalt zu verschleiern, werde ich jetzt mal deren Job übernehmen: In einer Umfrage für die „Bild am Sonntag“ kommen 51 Prozent der befragten Staatsbürger in der Republik zum Ergebnis, dass es Deutschland ohne das Euro-Finanzsystem „bessergehen würde“. Nur 29 Prozent waren der Meinung, dass es der Republik nach dem Wechsel zu einem anderen Währungs- und Finanzsystem schlechter ginge.

Wie es weiter hieß, seien 71 Prozent der Deutschen der Meinung, Griechenland solle sein Währungssystem wechseln, “ sollte Athen seine Sparzusagen nicht einhalten.“

Die Bedienungsanleitung dafür wie es das machen soll ohne sofort Selbstmord zu begehen, war in der Umfrage mutmaßlich nicht näher erläutert.

3 Kommentare zu “51 Prozent: Ohne Euro-Finanzsystem geht es Deutschland besser

  1. Gut gemeinter Querschuss: Solche Umfragen von solchen Initiatoren mit solchen Ergebnissen unterstreichen nur, dass die Deutschen unzufrieden mit dem derzeitigen Zustand des Euro-Systems sind und man dieses neu gestalten müsse, in der Folge es also eine neue Verfassung bedürfe, welche ein „ganz tolles“ Pan-Europa unterstützt.

  2. Tja Wolfgang, so ne Zwickmühle. Hat wohl nicht rechtzeitig geklappt mit einem umfassenden Geheimgremium. Je mehr Banken Du (Wir) jetzt so gezwungenermaßen öffentlich fütterst, desto unumkehrbahrer die anstehenden Wahlniederlagen für „EUropa“. Na denn, mach ma schön weiter.
    EuroSuperstaat – an der nächsten Abfahrt fährst Du raus….

  3. Die Griechen müssen selber erkennen, dass sie es wie die Isländer machen müssen. Politische Souveränität und dann die notwendigen Reformen einleiten. Am besten eine freie Geldordnung nach Hayek.

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