Die starke Mitte von Olaf Scholz
Ein Kommentar zur Wahl der BĂĽrgerschaft in Hamburg
Jaja, die Spitze der Pyramide ist die Mitte der Gesellschaft, jaja. Aber denken Sie jetzt ausnahmsweise einmal nicht eindimensional. Schauen Sie an ihrem Körper herunter. Was ist da in der Mitte? Sehen Sie – genau da steht Olaf Scholz.
Diese Wahl und ihr Ergebnis in Hamburg ist ein Albtraum der Naturbreiten, der Kongress der Volkstrottel, der Abwind des Absturzes einer ganzen Kultur, die nichts will als sich selbst zu konsumieren bis nichts mehr da ist. Zumindest gelingt so der ultimative Beweis des schlechten Geschmacks, den der Endverbraucher seiner selbst aber gar nicht mehr schmecken kann, weil er seit Jahrzehnten nichts Besseres mehr gewohnt ist.
Diese Wahl der Hamburger BĂĽrgerschaft, mit einer absoluten Mehrheit fĂĽr die Soziopathische Partei Deutschland (SPD) ist der Konkurs einer Scheindemokratie mit ganz viel Masse, die sich selbst nicht einmal mehr dann ernst nehmen kann, wenn sie wieder mal zu dumm ist ĂĽber sich selbst zu lachen. Diese Masse, diese Konkursmasse die sich Volk schimpft, sie darf weiter geplĂĽndert werden, von den Parteien, von den Banken, von den „Weltmächten“ without a cause, von jedem BetrĂĽger der einen Bildschirm kapern darf, von einfach jedem der voll aus der Mitte kommt. Immer durch die Mitte. Ja, da gibt´s was zu holen, ja, das wollen die Leute, ja, da fängt die bessere Hälfte an und den Rest schĂĽtten wir einfach oben ins Loch. Sieht ja keiner. Ăśberhaupt keiner mehr.
All diese Statements in den öffentlich-rechtlichen Leichenschauhäusern der Mähdiengesellschaft am heutigen Wahlsonntag der seit dem Anschluss der DDR an Westdeutschland unveränderten bzw lediglich umetikettierten Staatsparteien CDU, SPD, FDP, GrĂĽne, Linke sind eine rĂĽcksichtslose Geistverletzung fĂĽr jeden Denkfähigen, der nichts mehr verabscheut als die bloĂźe Vorstellung er könnte in dieser Herde einmal mähähähärheitsfähig sein. Was fĂĽr ein Albtraum der Falschheit, vor dem man sich als Traumtaucher fĂĽrchtet, genauso wie die besoffen wirkenden Volksprotagonisten zu wecken. Am Ende heben sie doch nur mĂĽrrisch das Augenlied an einem vergessenen Körperteil, gucken einmal rauf und runter an Dir und sagen: „Guck Dich an wie Du rumläufst“.
Sicher werden Sie jetzt fragen – was will der denn von mir? WĂĽrde ich sagen – nur dass Du nicht alles wegschmeisst, was Du hast. Zum Beispiel Deine Stimme. Oder dem Wertvollsten, was jeder in jeder Gesellschaft nur besitzen kann: Deinen Gesellschaftsvertrag, der nicht nur Dich vor Deiner eigenen Dummheit, Deinem eigenen Versagen vor der Masse, Deiner eigenen Gier, Arroganz und grenzenlosem Neid beschĂĽtzt, sondern auch jeden Anderen – die Verfassung. Aber das ist wohl nicht mittefähig, ich seh schon.
Versuch es, Sapiens, doch einfach mal mit einer neuen Partei. Verstehst Du was ich Dir sagen will, Mitte. Verstehst Du es?
Nein. NatĂĽrlich nicht. Das kann sie nicht, die Mitte.
Da waren sie wieder, meine 82 Millionen Probleme.
