Endlich stellt sich Ramsauer dem Fehmarnbelt-Irrsinn vor Ort

Miller: „Minister muss Protest der BĂĽrger wirklich ernst nehmen“

Grundsätzlich begrĂĽĂźt der NABU die AnkĂĽndigung von Verkehrsminister Peter Ramsauer, mit der Protest-Bewegung gegen die geplante Fehmarnbeltquerung nach Dänemark einen „offenen Dialog“ zu fĂĽhren.

„Aber der Minister widerspricht sich selbst, wenn er einen offenen Dialog mit den besorgten BĂĽrgern ankĂĽndigt – und sich gleichzeitig schon darauf festlegt, die Anbindung zĂĽgig zu erschlieĂźen“,

kritisiert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Viel zu lange hat das Bundesverkehrsministerium die ökologischen und ökonomischen Einwände der Bürger vor Ort sowie zahlreicher Gutachten ignoriert, die dem größten Infrastrukturprojekt Europas ein völlig desolates Kosten-Nutzen-Verhältnis bescheinigen.

„So wird es höchste Zeit, dass der Minister sich vor Ort selbst ein Bild macht und die betroffenen BĂĽrger anhört“,

betont Miller. Seit langem unterstützt der NABU die Protestbewegung gegen dieses ökologisch und ökonomisch irrsinnige Projekt.

Nun zeigt offenbar die Angst der Politik vor einem weiteren Stuttgart 21 Wirkung.

Berlin, den 9. Februar 2011

FĂĽr RĂĽckfragen:
Malte Siegert, NABU-Fehmarnbeltexperte, mobil 0173.937 32 41,
malte.siegert@nabu-wallnau.de
Im Internet zu finden unter www.NABU.de