Kiffen für die Rüstungsindustrie, hoch%ig Saufen für die Fluggesellschaften

Kommentar

Sauft euch tot, dass belebt die Wirtschaft!

Die Schwarz-Gelben brillieren darin, sich gegenseitig darin zu überbieten, schnellstmöglichst den politischen Abgang in Deutschland aufs Parkett zu legen.

Paul Friedhoff von der FDP forderte nun eine Erhöhung der Schnapssteuer, um die Luftfahrtindustrie wegen der Flugabgabe zu entlasten, da er ansonsten "schwerwiegende Verwerfungen in der deutschen Wirtschaft" befürchtet. Damit soll die von der Regierung beschlossene Luftverkehrssteuer wieder ausgeglichen werden.

Für das direkte Proportionalitätssaufen schlägt er eine lineare Steuer vor, die auch Mathematikmuffeln recht einleuchtend sein soll. Dem Handelsblatt liegen die genialen Rechenkünste des wirtschaftspolitischen Sprechers der Bundestagsfraktion, Paul Friedhoff, vor. Darin heisst es:

"Für ein Genussmittel mit einem Alkoholgehalt von 20 Prozent sollte eine Alkoholsteuer von 20 Prozent des Nettoverkaufspreises anfallen. Auf Bier mit 4,5 Prozent würden damit 4,5 Prozent Steuern vom Nettopreis anfallen, bei einer Flasche 45-prozentigen Wodkas wären es 45 Prozent."

63%iger Jamaica-Rum wie dieser hier spült dann eine Super-Alk-Steuer in die Staatskassen und jeder ständig hochprozentig beschwipster Bürger bekommt dann einen Patrioten-Orden verpasst wegen vorbildlichen Verhaltens zum Erhalt der Konzerninteressen sowie eine Einladung in den Bundespräsidentenpalast, der aus den gleichen Gründen mindestens 80%igen Wodka servieren muss - der Vorbildwirkung wegen.

Die Frankfurter Rundschau quittierte das mit einem Beitrag, in dem es unter anderem hiess

"Leider, liebe Bürger, reicht das aber nicht, um die deutsche Wirtschaft sicher durch alle Fährnisse zu steuern. Weitere Opfer sind nötig: Naschen für die Atomindustrie, die sonst an der Brennelementesteuer zugrunde geht; Dönern für die Finanzwirtschaft, die sich sonst an der Börsensteuer verschluckt; Kiffen für die Rüstungsindustrie zum Ausgleich für Exporthürden oder Smsen für Wettbüros vor der Vertreibung.

Zu guter Letzt wäre eine Wahlsteuer einzuführen. Je nach Intelligenzquotient des Kandidaten müssten die Bürger für ihr Kreuz eine Abgabe entrichten." (2)

Weitere Vorschläge, wie die brummende Wirtschaft im Land weiterhin an Fahrt aufnehmen kann, bitte hier posten.

Quellen:
(1) http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/neue-plaene-fdp-prueft-auch-hoehere-alkoholsteuer;2679830
(2) http://www.fr-online.de/politik/meinung/doenern-fuer-die-boersianer/-/1472602/4777516/-/index.html

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