Jörg Hacker soll jetzt mal die Klappe halten.

Der Chef des Robert-Koch-Instituts entblödet sich nicht, jeden Schnupfen in Deutschland als Anfall der H1N1-Schweinegrippe-Pandemie-Panik begreifen zu müssen, die er selbst mitinitiiert hat.

Es gibt eine Grenze, die so etwas wie "Sorge", "Umsicht", oder "Verantwortung" von skrupelloser Bauernfängerei zugunsten millardenschwerer profitgesteuerter Pharma-Lobbyisten unterscheidet. Jörg Hacker hat sie heute wieder einmal überschritten und versucht, diese ganze gescheiterte Kampagne im Rahmen einer globalen Agenda zur Bevölkerungskontrolle, durch einen Angriff auf den menschlichen Verstand wieder in die Offensive zu bringen.

"Wer Grippe hat, hat H1N1..Wir sehen bisher noch keine saisonalen Viren. Es ist aber durchaus möglich, dass dieser neue Virus Teil des saisonalen Grippe-Geschehens in den nächsten Jahren werden wird..In Zukunft hätten wir möglicherweise mit H1N1 einen vierten Stamm, oder einer der drei bisherigen wird verdrängt." (1)

Wer diese irrationale Panikmache nun als Anlass nimmt, zum Arzt zu rennen und sich mit Präparaten und Bakterienstämmen infizieren zu lassen, welchen sich unsere Politelite, sowie unser Militär ersparten und die bereits mehrere Menschen zum Anlass nahmen vor Dankbarkeit tot umzufallen, den kann man ängstlich bezeichnen. Verantwortungsvoll, auch und gerade den eigenen Kindern und Verwandten gegenüber, ist das sicher nicht.

Was jetzt den neuen FDP-Gesundheitsminister Philipp Rösler geritten hat - dessen Flankenschutz RKI-Impfdiktator Hacker heute bis zum Anschlag ausnutzte - zu erklären, je mehr Menschen sich impfen liessen, desto grösser sei der Schutz für alle, bleibt sein Geheimnis. Bleibt der gute Rat an den Minister-Arzt, das nächste Mal mit seinem Aufforderungen von präventiver Infizierung der Bevölkerung mit biologisch-medizinischen Stoffen aus nicht vertrauenswürdiger Quelle etwas zurückhaltender zu sein.

Jörg Hacker sollte jetzt aufpassen. Seine Rolle in der letzten Panik-Kampagne um die Vogelgrippe in 2006 wäre schon eine Untersuchung wert gewesen. Gibt es nun noch mehr Impftote, sollte sich der für die Schweinegrippe, deren urplötzliches Auftauchen in Deutschland, sowie deren "Bekämpfung" zuständige Gesundheits-Beamte der Regierung auf eine Menge unangenehmer Fragen gefasst machen.

Ergänzung 20.oo Uhr:

Seit Inkrafttreten des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) am 1. Jan. 2006 haben Bundesbürger zum ersten Mal ein verbrieftes Recht auf Akteneinsicht bei allen Bundesbehörden. Unter dem Druck des neuen Gesetzes mussten die Gesundheitsbehörden erstmals eine konkrete Zahl von Todesfällen im Zuge von Impfaktionen nennen. In einem Beitrag von Hans U.P.Tolzin im "Impfreport" von November/Dezember 2006 schreibt dieser (2):

"Im Zuge meiner Anfragen unter Berufung auf das IFG an verschiedene Bundesbehörden habe ich kürzlich vom RKI (Anm: Robert-Koch-Institut) eine Datenbank mit Meldungen der Jahre 2001 bis 2005 erhalten, in denen erstmals auch die betroffenen Impfstoffe genannt werden. Auch diese Datenbank ist natürlich nicht vollständig, und das sogar in doppeltem Sinne: Nicht nur, dass die Dunkelziffer nicht berücksichtigt werden kann, die 1.872 übermittelten Datensätze machen darüber hinaus weniger als ein Drittel der vom PEI (Anm.: Paul-Ehrlich-Institut) angegebenen 6.271 Meldungen für den angegebenen Zeitraum aus. Zudem wurden die Daten in einem Format geliefert, das eine vernünftige Auswertung per EDV fast unmöglich machte, so dass eine ganze Reihe von Helfern sie von Hand in eine neue Datei eintippen mussten. Dennoch ermöglichen die übermittelten Datensätze einen interessanten Einblick in die Realität der Impfstoffrisiken:

Unter den 1.872 Meldungen finden sich 43 Todesfälle, 496 bleibende Schäden und 284 Fälle mit unbekanntem Status. Der Rest verteilt sich auf wiederhergestellte oder zumindest verbesserte Fälle."

In Düsseldorf erlitt ein 30-jähriger nach der "Schweinegrippen-Impfung" für die Normalbevölkerung einen lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock. Nur durch die Tatsache, dass der Arzt, welcher im das Präparat verabreicht hatte, unmittelbar vor Ort war, rettete diesem das Leben (3).  In Schweden kam es in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung zu 5 Todesfällen, die aber laut Aussage eines Immunologen in der eifrig soufflierenden Schweizer Zeitung "Blick" (4) "einfach gleichzeitig an etwas anderem gestorben sind". Der dort referierende Immunologe Beda Stadler führte desweiteren aus:

"In manchen Lebensbereichen gehört eine Zwangsimpfung her. Bei der Pflege und im Militär finde ich: Wer dort arbeiten will – der hat sich impfen zu lassen."

Nur nicht mit dem Stoff für die Normalsterblichen, natürlich.

Ergänzung 21.40 Uhr:

In einem erstaunlich kritischem Artikel, entgegen den heute hinausblähenden Impfung-oder-Tod-Tiraden, schrieb der Berliner "Tagesspiegel" (5) am 1.November über ganz andere Stimmen unter Wissenschaftlern weltweit. Viele halten die gerade vom deutschen Robert-Koch-Institut und der Weltgesundheitsorganisation WHO beschworene "Pandemiegefahr" für "eine Inszenierung der Industrie", welche dieser Milliardenprofite bringe. Auch seien durch den H1N1-Virus andere Virenbefälle zurückgegangen. Ein Auszug aus dem Artikel:

"..die Gemeinde der Grippeforscher ist der Pharmaindustrie eng verbunden. Zwar versichern die WHO-Beamten, dass ihre Berater auf Interessenkonflikte geprüft seien. Aber allzu genau können diese Prüfungen nicht ausfallen. So war an der Ausarbeitung der Richtlinie, die es geradezu erzwingt, auch eine harmlose Influenzavariante zur globalen Bedrohung zu erklären, zum Beispiel der deutsche Mediziner Robert Haas beteiligt, der beim staatlichen Robert-Koch-Institut in Berlin die Pandemieplanung koordiniert. Haas, so berichtete der „Spiegel“, ist aber auch Berater bei der „European Scientific Working Group on Influenza“, die „die Vorteile und die Sicherheit von Influenza-Impfstoffen und antiviralen Medikamenten“ propagiert und dafür unter anderem von den Impfstoffherstellern GlaxoSmithKline (GSK), Novartis, Baxter und Sanofi finanziert wird. „Präsident“ der Lobbygruppe ist der niederländische Virologe Albert Ostherhaus, der wiederum Mitglied der jüngst eingerichteten WHO-Arbeitsgruppe zu Impfstoffen gegen das neue H1N1-Virus ist."

(...)

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03.11.2009 WHO-Strategic Advisory Group of Experts: H1N1-Impfstoffe für die Wintergrippe-Saison 2010 ordern
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25.08.2009 Ärzte in Deutschland: Impfaktion sinnlos
22.08.2009 “So schlimm wie die Nebenwirkungen kann die Schweinegrippe selbst gar nicht sein”
12.08.2009 Sicherheitslücken der Hochsicherheits – BSL-4 Labore des Centers for Disease Control and Prevention (CDC)
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01.05.2009 BSL-4-Labor in Marburg mit Diagnostik von Viren für "bioterroristische Zwecke" erhält Eilerlaubnis für "Forschung" mit genetisch veränderten Viren
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26.04.2009 Schweinegrippe: US-Seuchenzentrum CDC hat Vorräte des Virus, bezeichnet Herstellung eines Impfstoffes als “verfrüht”
26.04.2009 Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ruft jetzt schon den internationalen Gesundheits-Notstand aus
25.04.2009 Panik vor Schweinegrippe: Produkt im Zeichen des Genoismus

Quellen:
(1) http://www.focus.de/panorama/vermischtes/schweinegrippe-wer-grippe-hat-hat-h1n1_aid_451454.html
(2) http://www.impf-report.de/infoblatt/20061112-todesfaelle.pdf
(3) http://diepresse.com/home/panorama/welt/519233/index.do?direct=519388&_vl_backlink=/home/gesundheit/index.do&selChannel=
(4) http://www.blick.ch/news/schweiz/zwangsimpfung-fuer-armee-spitaeler-arztpraxen-und-heime-132611

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