Ă–lmogul Total: 7.8 Mrd Dollar Gewinn In Drei Monaten
Der französische Energiekonzern steht vor einem lukrativem Deal mit Syrien. Derweil zieht die Energiemafia die Menschen in Deutschland ohne Hemmungen weiter ab.
Paris: Der weltweit operierende Energiekonzern „Total“ mit Firmensitz in Frankreich hat durch Verkauf aus dem Erdboden abgebauter, nicht ersetzbarer Rohstoffe fĂĽr Verbrennungsmotorik seinen innerhalb von drei Monaten erzeugten Profit („Quartal“) auf 7.8 Milliarden Dollar gesteigert. Im Vergleich zum Vorjahr ist das noch einmal eine Steigerung um 35 Prozent.
Der „Börse“, den weltweiten WettbĂĽros der Ausbeuter und Kapitalisten, war dies immer noch nicht genug. Die Aktie fiel um 0.9 %.
TOTAL INTERNATIONAL
Der Präsident von Frankreich, Nicolas Sarkozy, vermittelte vor kurzem einen Deal zwischen dem Präsidenten von Syrien, Bashir Assad, und dem Konzern „Total“ bezĂĽglich der Ausbeutung der Erdöl-Vorkommen auf dem syrischen Territorium.
Ausserdem wurde der Kauf von Flugzeugen der Firma „Airbus“ durch den syrischen Staat ausgehandelt. „Airbus“ gehört dem Waffenproduzenten EADS, der mehrheitlich den Staaten Frankreich und Deutschland gehört und von den jeweiligen Regierungen administriert wird.
Der Energiemogul „Total“ hat seinen Profit u.a. auch lukrativen Förderlizensen der Regierung von Joseph Kabila im Kongo zu verdanken, der 2006 ein EU-Militäreinsatz die Machterhaltung sicherte. Die militärische Einsatzleitung der politisch von Frankreich massiv geforderten und geleiteten Operation hatte damals das EinsatzfĂĽhrungskommando der Bundeswehr in Potsdam als EU Hauptquartier: Kommandeur war General Karlheinz Viereck.
Er nahm sich am Bundestag ein Beispiel und fuhr, während er das Kommando hatte, mit seiner Freundin in den Urlaub. Milizen Kabilas ĂĽberfielen in dieser Zeit das BĂĽro der Opposition, deutsche Soldaten (eigentlich unter Vierecks Kommando) mussten „ausländische Diplomaten“ (also Agenten) in Sicherheit bringen die sich dort zu diesem Zeitpunkt aufhielten.
DafĂĽr verliehen ihm Frankreichs jetziger Präsident Nicolas Sarkozy den „Nationalen französischen Verdienstorden“ („Ordre national du MĂ©rite“) und der EU-Aussenbeauftragte Javier Solana die „EU-Einsatzmedaille“.
OPFER BUNDESBĂśRGER: KEINE PARTEI, KEIN WETTBEWERB, KEIN PARLAMENT, KEINE HEMMUNGEN FĂśR DIE ENERGIEMAFIA
Zur Zeit steigen die Energiepreise fĂĽr die BĂĽrger des Staates BRD in den Himmel. Der Staat hilft dabei aktiv mit, da z.B. Angestellte der Energiekonzerne im Parlament sitzen, von diesen weiter Geld bekommen dĂĽrfen und nur Bestechung im Vorfeld begĂĽnstigter Gesetzgebung ĂĽberhaupt strafbar ist.
Schafft zum Beispiel eine Fraktion auf Rat ihrer „Energieexperten“ Spielregeln und Preisgrenzen fĂĽr die Kartelle ab und bekommt dafĂĽr im Nachhinein ein solides Handgeld, so ist dies nur dann strafbar wenn durch die Justiz explizit nachgewiesen wird dass dies nur und direkt mit dem Gesetzesbeschluss zu tun hat.
Das ist praktisch unmöglich. So braucht der „Energieexperte“ z.B. nur bei der Abstimmung fehlen die er selbst herbeigefĂĽhrt hat. Das fällt ihm nicht schwer, da es keine Arbeits-, ja nicht einmal eine Anwesenheitspflicht fĂĽr deutsche Parlamentarier gibt und der Bundestag sowieso nur 20 Wochen im Jahr tagt, und in diesen Wochen nur 5 Tage, bei Anreise Montag und Abreise Freitag.
Und das ist noch viel. In Hessen tagt das Landesparlament „Landtag“ nur 8 Wochen im Jahr, und das jeweils drei Tage in diesen 8 Wochen. Bis Ende August wird es dort genau 15 Plenarsitzungen gegeben haben, Sondersitzungen einberechnet.
Von 2002 bis Anfang 2007 stiegen laut dem Statistischen Bundesamt z.B. die Strompreise um ĂĽber 40%. Das langte der Energielobby im sogenannten „Bundestag“ aber nicht.
Am 1.Juli 2007 hoben sie auch noch die staatliche Preisaufsicht für die Grundversorgungstarife auf. Die Stromkonzerne, die keinerlei Wettbewerb durch Kleinerzeuger und Konkurrenten in ihren Revieren ausgesetzt sind, müssen sich seitdem ihre Erhöhungen nicht mehr von den zuständigen Behörden genehmigen lassen.
Daraufhin hoben 91 Energie-Monopolisten in ihren Revieren die Preise noch einmal drastisch an, teilweise um 34%.
Seit letztem Jahr stiegen die Energiepreise fĂĽr Ă–l, Gas, Strom (sowie fĂĽr Wasser) dann abermals.
Ein Ende ist nicht abzusehen. Jede einzelne politische Partei ist daran beteiligt und tut nichts um irgendetwas daran zu ändern, geschweige denn die sogenannten Parlamente.
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