SPD-"Krise": Beck setzt sich im Parteirat durch, Sieg auch in Bayern
Berlin: Was haben sie nicht alle daher geschwätzt. Reaktionäre Beraterkolonnen, Quatschdrohnen der Konzernmedien und Lobbyisten aus den „Wirtschaftswissenschaften“, sie sehen alle aus wie sie sich fühlen.
Ein überwältigender Wahlsieg der SPD in Bayern, dessen Ausmass im landesweiten Ergebnis angeblich heute, nein, doch erst am Mittwoch bekannt gegeben wird und dann auch noch das: im 110-köpfigem Parteirat gab es nur 2 Stimmen gegen die Position des Vorsitzenden Kurt Beck, bei zwei Enthaltungen.(1)
Frank Steinmeier hat derweil noch ein Jet-Lag. Die SPD sei angesichts ihres Wahlsieges in Bayern direkt nach dem Beschluss über die neue förderale Bündnisfreiheit ihrer Landesverbände in der „Krise“ und in „schwerem Fahrwasser“, so Steinmeier.
Manche glauben ja, die erste zwingende Eigenschaft eines Kanzlerkandidaten sei ständig von der eigenen Situation auf die Partei zu schliessen.
Der Wähler glaubt das offenbar nicht.
Glückauf.
(Dass uns das nur ja niemand als Schleimerei auslegt.
Was zählt, ist das Ergebnis.
Und mit Wahlergebnissen fängt es erst an…)
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Anmerkung 04.03., 8.33 Uhr: das genaue Ergebnis der Abstimmung im Parteirat wurde bis jetzt auf der Webseite der SPD immer noch nicht bekannt gegeben.
Das mag daran liegen, dass bei einer solch wichtigen Sitzung des 110-köpfigen Gremiums nur 80 anwesend waren.
D.h., unsere alte Schlagzeile („106: 2 für Beck“) war falsch, was die Stimmenzahl für den Öffnungskurs anging. Wir bitten dies zu entschuldigen.
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Quelle:
(1)
http://www.zeit.de/news/artikel/2008/03/03/2487576.xml