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Grösster Waffenfund in der kenianischen Geschichte
Von petrapez | 9.Dezember 2009
Illegales Munitionslager in Narok bei gezielter Razzia entdeckt
In der Nacht zum Dienstag hoben nach einem Bericht des Daily Nation kenianische Polizisten bei einer Razzia ein riesiges illegales Waffenlager in der Stadt Narok in Kenia aus. (1) Narok ist eine Stadt mit knapp 25000 Einwohnern in der Provinz Rift Valley im Südwesten Kenias und ist die Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts. Die Stadt liegt am afrikanischen Grabenbruch. (2)
Polizeichef Mathew Iteere sagte, das ist der grösste Fund von Waffen im Besitz eines Zivilisten, der jemals in der kenianischen Geschichte gemacht wurde.
Der fünfunddreissigjährige Geschäftsmann Munir Ishmael und seine Frau, in dessen Haus in Narok der Fund gemacht wurde, wurden in Gewahrsam genommen und werden über den Ursprung und den Zweck der Waffen befragt. Unter den Einwohnern der Stadt galt er als bescheidener Geschäftsmann. Sie waren erschüttert über diese Nachricht und blockierten den wichtigsten Highway der Stadt und forderten, dass Ishmael sofort aus der Stadt geworfen wird, einige mussten davon abgehalten werden bei dem Versuch, sein Haus anzuzünden.
Gefunden wurde ein Arsenal an einhunderttausend Kugeln unterschiedlichen Kalibers – 38 mm und 22 mm für Pistolen, 306 mm für Gewehre und 7,62 mm für automatische Gewehre wie AK-47s und G-3s.
Die Kugeln waren gekennzeichnet und wurden in der Kenya Ordinance Factory in Eldoret and the Ministry of Defence (British Army) produziert, hiess es.
Zwei Pistolen und vier Gewehre wurden in dem Haus ausserdem gefunden, einige Gewehre hatten Zielfernrohr. Ishmael behaupte, die Schusswaffen wären alle lizenzsiert.
Es wurden zudem ein Geldbetrag sichergestellt, über dessen Höhe keine Angaben gemacht wurde und militärische Macheten, “camelbay” Militärrucksäcke, Schiesstand-Ohrenstöpsel, Militärschlafsäcke, faltbare Camping-Betten, Solarbatterien, Lastkraftwagen-Batterien, 70 Wassercontainer, Reifen, Solar-Lager-Duschen, Land Rover Ersatzteile, Zielscheiben, Militärstiefel, Messer, Schmierstoffe und dem Nato-Standard entsprechende Militär-Lebensmittelrationen.
Polizeichef Iteere meinte, die Kugeln können den Bedarf der Polizeistationen von Nairobi für ein ganzes Jahr und acht Monate decken. Ansonsten könne man eine derartige Menge an Munition nur in einem polizeilichen Zeughaus eines Hauptquartiers in einer Provinz finden, die von besonders grossen Unruhen erschüttert wird und daher diesen Vorrat benötigt.
Der Waffenfund wurde durch einen Tipp eines Informanten aus der Bevölkerung ermöglicht, der den Hinweis an das Criminal Investigation Department (CID) in Nairobi gab und man vermutet, er war für ein Nachbarland oder eine unbekannte Mission im eigenen Land bestimmt.
Quellen:
(1) http://www.nation.co.ke/News/-/1056/819884/-/vnlgcr/-/index.html
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Narok_(Kenia)
Topics: Militär und Krieg, Spionage und Attentate | 4 Kommentare »
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9.Dezember 2009 at 06:37
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9.Dezember 2009 at 14:53
Ach, wäre es besser die Waffen wären in den Händen der kriminellen, korrupten Regierung und des Militärs, das gegen die Zivilbevölkerung vorgeht?
Wieso hat die Schweiz fast gar keine Waffengewaltprobleme obwohl jeder Ex-Wehrdienstleistende VERPFLICHTET ist ein VOLLAUTOMATISCHES Sturmgewehr bei sich zu hause aufzubewahren?
Ich wäre dafür, dass jeder Waffen haben darf. Zur Selbstverteidigung. Wer diese jedoch für kriminelle Zwecke mißbraucht oder im Affekt einsetzt muss mit drakonischen Strafen rechnen.
Aber das ist im politisch korrekten, staatsfetischischen Deutschland kaum durchsetzbar.
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11.Dezember 2009 at 16:43
In der Quelle steht es zwar auch falsch drin, aber trotzdem:
Kaliber .22(Kleinkaliber),.38 und .306 sind Zollangaben(25,4 x .cal = mm) für Patronen(nicht Kugeln), wohingegen 7,62 eine Kaliberangabe in mm ist. Wobei das G3 7,62x51mm verschießt und das AK47 7,62x39mm.
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11.Dezember 2009 at 17:48
Westi, qualitativ hochwertige Kommentare sind uns immer willkommen. Freu Dich einfach, dass sich nicht mehr alle Deutschen mit sowas auskennen.
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