Stuttgart 21: Widerstandsbaum erneut zerstört

Der neue Widerstandsbaum, ein Spitzahorn, wurde in der vergangenen Nacht angesägt und umgetreten, die Pflanze ist damit unwiederbringlich zerstört. Erst am vergangenen Mittwoch, 2. März, hatten der Schauspieler Walter Sittler und die Parkschützer den Baum gepflanzt.

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Stuttgart: Dritter Widerstandsbaum vernichtet

Der Zerfall der Gesellschaft zeigt sich in ihrem Umgang mit ihren schwächsten Gliedern und speziell am Beispiel Stuttgarts in der Auseinandersetzung um das Bahnprojekt Am Mittwoch berichteten wir über das Pflanzen eines Widerstandsbaumes gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 (2.März 2011: Widerstandsbaum: Friedliches Symbol gegen Stuttgart 21).

Militante S21-Befürworter sägen am Widerstandsbaum

Die Hetze von Pfarrer Bräuchle & Co. zeigt Wirkung In der vergangenen Nacht gegen 2.00 Uhr haben zwei junge ‚Pro-ler‘ den Widerstandsbaum der ParkschĂĽtzer im Mittleren Schlossgarten angesägt. Die Täter sägten den Stamm der jungen Hainbuche von zwei Seiten her an und und durchtrennten damit einen so groĂźen Anteil der lebenswichtigen Nährstoffbahnen im Splintholz, dass der Baum nach Expertenmeinung eingehen wird. Die Täter wurden von aufmerksamen ParkschĂĽtzern ĂĽberrascht und flohen. Einer der Täter konnte gestellt werden und wurde der Polizei ĂĽbergeben. Der Baum wurde von Schauspieler Walter Sittler im Jahre 2009 als Symbol des Widerstands gespendet. Er steht fĂĽr den Willen der Bevölkerung, den Mittleren Schlossgarten zu erhalten.

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