Patentfreie Tomate und Sommerweizen aus Deutschland als Allgemeingut

Umweltbewusste Landwirte und private Gärtner können mit dem Kauf dieser Züchtungen von patentfreiem Saatgut mit dazu beitragen, gentechnisch veränderten Lebensmitteln der Chemiekonzerne eine Absage zu erteilen, die diese als notwendig für das Überleben der Menschheit anpreisen. Und sie können ohne weitere Genehmigungen und Gebühren die vitalen Samen aus eigener Ernte für das Folgejahr im Gegensatz zum patentierten Saatgut bereithalten.

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Greenpeace: Wem gehören Brokkoli und Schrumpeltomate?

Zahlreiche Protestaktionen begleiten Anhörung am Europäischen Patentamt in MĂĽnchen zu Patenten auf Lebensmittel Gegen die Patentierung von Saatgut, Pflanzen, Tieren und Lebensmitteln lehnt sich heute ein internationales BĂĽndnis aus 300 Verbänden und Organisationen vor dem Europäischen Patentamt (EPA) in MĂĽnchen auf. Anlass ist die erste Anhörung zu einer Grundsatzentscheidung im europäischen Patentwesen: Anhand eines Patentes auf Brokkoli, Tomaten und daraus hergestellte Lebensmittel will das Amt entscheiden, ob natĂĽrliche Ressourcen weiterhin als „Erfindung“ beansprucht werden können. Bereits patentiertes Obst und GemĂĽse wie Mais, Salat, Karotten und Melonen zeigt Greenpeace an einem Marktstand am EPA. Ăśber 1000 Patentanträge auf weitere Lebensmittel liegen dem Amt vor.

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Demonstration „Kein Patent auf Tomate und Brokkoli – Keine Patente auf Pflanzen und Tiere“

Am Dienstag, den 20. Juli 2010, um 11 Uhr findet in München die Demonstration „Kein Patent auf Tomate und Brokkoli – Keine Patente auf Pflanzen und Tiere“ vor dem EUROPÄISCHEN PATENTAMT in der Erhardtstrasse 27, 80469 München, statt. Am 20. Juli 2010 verhandelt das Europäische Patentamt über Patente auf Brokkoli und Tomaten aus traditioneller Zucht.

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