Stuttgart 21: Bundesweite “Wählerstreiche” organisieren sich

Der Kampf der Stuttgarter gegen das Programm „Stuttgart 21“ (S21) bekommt bundesweit immer mehr Unterstützung. Die sich bundesweit selbst organisierenden Unterstützergruppen für den Stuttgarter Widerstand gegen das Programm „Stuttgart 21“ (S21) haben ihre montags stattfindenden Schwabenstreiche in „Wählerstreiche“ umbenannt und auf weitere Städte ausgedehnt. Bestätigte organisierte Wählerstreiche / Schwabenstreiche finden heute in Bad Hersfeld, Bremen, Bielefeld, Bochum, Cuxhaven, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt a.M., Fulda, Giessen, Hamburg, Köln, Leipzig, Marburg, München, Passau, Perl/Mosel (Saarland), Rüdesheim, Wiesbaden und Würzburg statt. Weitere Unterstützergruppen aus anderen Städten sind aufgerufen ihre Termine zu melden damit sie in die Liste aufgenommen werden können.

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Besetzung des Südflügels: Polizei und Informationsindustrie lügen mal wieder allen die Hucke voll

Kampf gegen Programm „Stuttgart 21“ (S 21): Heute wurde in Stuttgart im Laufe des Nachmittags nach der Großkundgebung auf dem Schloßplatz der vom Abriß bedrohte Südflügel des Hauptbahnhofs zeitweilig besetzt. Volksreporter Tilman36 filmte live vom Ort des Geschehens, Radio Utopie übertrug die Sendung. (Radio Utopie live: Stuttgarter besetzen bedrohten Südflügel des Hauptbahnhofs) Nun kam, wie immer, nach der ohne Zwischenfälle verlaufenen Besetzung die Polizei daher und versuchte der Öffentlichkeit dreist den gebrochenen Finger eines verletzten Polizeibeamten anzudrehen. Der „Stern“ übernahm den Kalauer, andere Organe der Informationsindustrie folgten.

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Live aus Stuttgart

Von der heutigen Kundgebung gegen das verkehrsindustrielle und städtebauliche Programm „Stuttgart 21“ (S 21), an der abermals Zehntausende Menschen teilnehmen, übertragen live die Volksreporter auf cams21.de via Handy Kamera. Flügel TV überträgt via ustream ebenfalls live, leider kann diese Sendung nicht mehr eingebettet werden. 

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BDI-Boss Keitel: Zuviel „Öffentlichkeitsbeteiligung“ bei Industrie-„Projekten“

Am lukrativen Beispiel „Stuttgart 21“ erläutert der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans Keitel, dem staunenden Gerichtshof der Öffentlichen Meinung in einem Interview, dass der einfache Pöbel von Deutschland „anfällig“ für „Phobien“ sei und „gegen jeden technischen Fortschritt“. Der Vorsitzende der Industriefürsten Deutschlands Keitel „überlegt“, ob man die eigenen „Projekte“  – wie das größtenteils vom Staat finanzierte Industrie-Programm „Stuttgart 21“ – überhaupt noch dem Volk „erklären“ solle. Höfliche Stichwortgeber seiner Exzellenz Keitel: Markus Sievers und Steven Geyer in der „Berliner Zeitung“ (1), die seit 2009 vom M. DuMont Schauberg Verlagshaus kontrolliert wird.

Die Parkschützer brechen das Programm

Das industrielle Transformations-Programm einer ganzen Region namens “Stuttgart 21″ legt leider auch die für Deutschland seit Jahrzehnten typische Programmierung mancher Teile der Bürgerschaft offen: gerade dann, wenn man allein (das Volk) gegen das gesamte Establishment (eine winzige Seilschaft) am Gewinnen ist, drückt man bei sich selbst den Reset-Knopf und legt sich wieder hin. Dieser Programmmierung der Verlierer, dieser Konditionierung der Untertanen, diesem jämmerlichen Versagen vor der Ziellinie haben die Stuttgarter Parkschützer heute abend mit ihrem Ausstieg aus den Gesprächen mit der baden-württembergischen Landesregierung den Garaus gemacht. Und das Stuttgarter Volk wird es ihnen als ihren letzten standhaften und treuen Zinnsoldaten danken.

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