Ex-Botschafter Craig Murray: „Grossbritannien handelte wie das Hitler-Regime – das ganze System stinkt.“

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Craig Murray zog sich nicht desillusioniert zurück sondern durchbrach das Schweigen, das wie eine Mauer den gesamten Kriegsapparat mit seinen geheimen Einsätzen, Verschleppung unschuldiger Menschen in C.I.A.- und Militärlager und Foltermethoden umzog. Im Jahr 2005 wurde Murray für seine Verdienste um den Einhalt der Menschenrechte mit dem Whistleblower-Preis „Sam Adams Associates for Integrity in Intelligence“ ausgezeichnet, der von der Jury den ehemaligen Mitarbeiter des F.B.I., Coleen Rowley, der C.I.A., Ray McGovern, der N.S.A., Thomas Drake und von Jesselyn Radack, ehemalige Mitarbeiterin im U.S.-Justizministerium seit dem Jahr 2002 jedes Jahr von der Oxford Union vergeben wird. Die ersten Auszeichnung im Jahr 2002 wurde an Coleen Rowley verliehen und markiert den Widerstand gegen den offiziellen Beginn des weltweiten "Krieges gegen den Terror" im vorangegangen Herbst 2001 nach den Ereignissen vom 11. September.

Sam Adams-Preis 2014 für Whistleblower Manning

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Vor allem das Video “Collateral Murder” erregte Entsetzen durch die kalte berechnende Grausamkeit der Mannschaft des Helikopters mit dem Abschlachten von Menschen, die für alle offenbart wurde. WikiLeaks, zuvor nur in den unabhängigen Medien zitiert, wurde schlagartig durch diese Enthüllungen einer breiten Masse bekannt und konnte nicht mehr verschwiegen werden. Bald darauf setzte die Verfolgung des Mannes ein, der die Dateien an die Enthüllungsplattform von Julian Assange geschickt hatte: der Sicherheitsanalyst der U.S.-Armee, Bradley Manning.