Uganda: Korruption des permanenten Kriegszustands

Die Regierung unter Präsident Yoweri Museveni gehört zu den verbrecherischsten in Afrika. Schon im Jahr 1986 wurde er von dem im Jahr 1935 in den U.S.A. gegrĂĽndetem evangelikalen Netzwerk Prayer Breakfast Movementals – bekannt auch als „The Family“ – als SchlĂĽsselfigur fĂĽr Afrika genannt. Die versuchte EinfĂĽhrung der Todesstrafe mit dem Anti-Homosexuellen Gesetz in Uganda ist ein Beispiel ihres Einflusses und fĂĽhrte zu weltweiten Protesten gegen das Regime.

Ostafrika: SĂĽd-Sudan, Uganda und Kongo ziehen unter „LRA“-Tarnkappe Truppen zusammen

Schon seit Jahrzehnten tobt in Uganda und SĂĽd-Sudan ein blutiger Krieg gegen die Volksgruppe der Acholi. Vergessen von der Weltöffentlichkeit werden die AngehörĂ­gen dieser Minderheit durch die Armeen von zwei westlich gestĂĽtzten Diktatoren massakriert: Kaguta Museveni (Uganda) und Salva Kiir (SĂĽd-Sudan). Angeblicher Grund: ein 22-jähriger Krieg der leider nie zu Ende geht, weil er vermeintlich gegen eine unauffindbare „geheimnisvolle“ Armee mit endlosem Nachschub mit einem „geheimnisvollen“ AnfĂĽhrer gefĂĽhrt werden muss. Nun werden unter Beteiligung von US-Militärs (und offensichtlich auch der Bundeswehr) im Nord-Kongo Truppen aus SĂĽd-Sudan, Kongo und Uganda zusammengezogen und Militäroperationen durchgefĂĽhrt. Alibi fĂĽr die Tarnkappe „Terror-Bekämpfung“ in diesem Teil Afrikas: die „Lord´s Resistance Army“ (LRA), mit seinem seit 22 Jahren angeblich unauffindbaren AnfĂĽhrer namens Joseph Kony.

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