Trump, die Iran-Rede und die Strategie der Kriegslobby: Eine Analyse

Die gestrige Rede von Donald Trump ĂŒber die „Dezertifizierung“ des internationalen Abkommens mit dem Iran muss im weiteren Kontext gesehen werden. Hier rudert eine internationale Kriegslobby von Pontius zu Pilatus, weil sie gedemĂŒtgt, unterlegen, auf die Matte geworfen und niedergetrampelt irgendwie versucht sich noch irgendeinen Krieg zu organisieren um den Zusammenbruch ihrer Machtarchitektur zu vermeiden.

Tillerson: „Eigene KanĂ€le“ nach Nordkorea

Nachdem in den letzten Tagen die „Washington Post“ und „CNN“ jahrelange Treffen von internationalen Kriegslobbyisten mit Vertretern von Nordkoreas Regime öffentlich gemacht hatten (wir berichteten gestern), gab der zum Staatsbesuch in China weilende U.S.-Außenminister Rex Tillerson heute nach einem GesprĂ€ch mit StaatsprĂ€sident Xi Jinping „direkte“ Kontakte mit Pjöngjang bekannt.

Syrien, Iran: Trump dreht wieder auf Kriegskurs

Einen Tag nach dem denkbar grĂ¶ĂŸten Gefallen fĂŒr die Invasoren Syriens, dem vermeintlichen oder tatsĂ€chlichen Chemiewaffen-Einsatz in der syrischen Stadt Khan Sheikhoun (ážȘān Ć ayឫƫn, Chan Schaichun), der zu Beginn der von „EuropĂ€ischer Union“ und „Vereinten Nationen“ getragenen Syrien-Konferenz der InvasionsmĂ€chte mit insg. 70 Staaten am Dienstag erfolgte, besucht am gestrigen Mittwoch der König von Jordanien, Abdullah II bin Al-Hussein, das Weiße Haus.

Anschließend stellt sich U.S.-PrĂ€sident Donald Trump, dessen Administration noch wenige Tage zuvor nach sechs Jahren und Hunderttausenden von Toten ein Ende des blutigen Umsturzversuches in Syrien verkĂŒndet hatte, gemeinsam mit dem König von Jordanien vor die Presse und verkĂŒndet eine erneute Kehrtwende.