Vereinte Nationen, Europäische Union und NATO verurteilen gemeinsam (ohne USA) Israels Ăśberfall auf Konvoi „Free Gaza“

Gegen die offiziellen Worte sprechen die UnterstĂĽtzung der militärischen AufrĂĽstung und gemeinsam durchgefĂĽhrten ManöverĂĽbungen mit der IDF – um glaubwĂĽrdig zu sein, sollte u.a. Deutschland seine an Israel gelieferten U-Boote, die mit atomaren Sprengköpfen bestĂĽckt werden können, zurĂĽck kaufen und verschrotten. Das wären eindeutige Zeichen der Missbilligung! Das von der TĂĽrkei geforderte einberufene Sondertreffen der achtundzwanzig NATO-Partner am 1.Juni im BrĂĽsseler Hauptquartier dauerte neunzig Minuten.

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NATO-Sonderkrisensitzung zu israelischem Ăśberfall auf „Free Gaza“

Der NATO-Rat hat heute seine Botschafter aus allen Vertragspartnerstaaten zu einer Dringlichkeitssitzung wegen des israelischen Militäreinsatzes, der in internationalen Gewässern durchgefĂĽhrt wurde, nach BrĂĽssel ins Hauptquartier einberufen, um die Lage zu besprechen – 629 Teilnehmer der Gaza-Hilfsflotte im Ela-Gefängnis in der Nähe der Stadt Beerscheva in der Negev-WĂĽste ohne Kontakte zur Aussenwelt, da sie nicht kooperieren wĂĽrden, unter ihnen Henning Mankell. (1) Die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton hat nach Bekanntwerden des barbarischen Ăśberfalls auf die humanitäre friedliche Schiffsflotte am 31.Mai „jede Gewalthandlung verurteilt und bedauerte jeden ĂĽbermässigen Einsatz von Gewalt.“ (2)

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UNIFIL liess israelischen Todeseinsatz auf „Free Gaza“ unbeeindruckt zu – Westerwelle am 26.Mai auf Minenjagdboot KULMBACH

Im Mittelmeerraum befindet sich die internationale UNIFIL-Mission, deren Einsatzgebiet auch die KĂĽstengebiete vor dem Libanon umfasst. (Karte: Mittelmeer, Libanon, Wikipedia) Der blutige Ăśberfall der israelischen Armee ereignete sich in internationalem Seegebiet. Die Route der humanitären Flotille „Free Gaza“ fĂĽhrte, aus Zypern kommend, in direkter Linie an dem Einsatzgebiet der maritimen UN-Task Force UNIFIL auf ihrem Weg nach Gaza vorbei, wenn man einen Blick auf die Karte wirft.

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