SOA – Schule des Terrors

Am 8. Juli verurteilten Richter des römischen Berufungsgerichtshofs ehemalige bolivianische, chilenische, peruanische und uruguayische Regierungs- und MilitĂ€rbeamte, nachdem sie sich der EntfĂŒhrung und Ermordung von 23 italienischen Staatsangehörigen in den 1970er und 1980er Jahren wĂ€hrend der Operation Condor schuldig gemacht hatten, einer koordinierten Aktion rechter MilitĂ€rdiktaturen in Chile, Argentinien, Uruguay, Bolivien, Paraguay, Brasilien und spĂ€ter Peru und Ecuador gegen vermeintliche linksgerichtete Bedrohungen. Die Kampagne, die von EntfĂŒhrungen, Folter, Verschwinden und Mord geprĂ€gt war, forderte nach Angaben von Menschenrechtsgruppen schĂ€tzungsweise 60.000 Menschenleben. Zu den Opfern gehörten Linke und andere Dissidenten, Geistliche, Intellektuelle, Akademiker, Studenten, Bauern und GewerkschaftsfĂŒhrer sowie indigene Völker.

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Zu den “Absolventen” gehörten Putschisten, MilitĂ€rdiktatoren und MenschenschlĂ€chter: General Efrain Rios Montt aus Guatemala, General Manuel Noriega aus Panama, Captain Roberto D’Aubuisson aus El Salvador, Leopoldo Galtieri, Roberto Viola, der bolivianische Diktator Hugo Banzer SuĂĄrez, der panamaische General, Ex-CIA-Mitarbeiter und RauschgifthĂ€ndler Manuel Noriega, der peruanische Geheimdienstmitarbeiter Vladimiro Montesinos, EfraĂ­n RĂ­os Montt, Guillermo RodrĂ­guez Lara, Omar Torrijos, Roberto D’Aubuisson