Bundeswehr will Faustrecht im Land

Bundesverteidigungsministerium wiederholt Forderung zum Bundeswehreinsatz im Inneren in der Annahme “steter Tropfen höhlt den Stein”, denn im Augenblick sind derartige Einsätze bei innerer bewaffneter “Konkliktbewältigung” noch verfassungsfeindlich. Das soll sich unbedingt ändern, meint man in der Behörde. Auf dem 6. “Handelsblatt”-Sicherheitsforum in Berlin hat gestern das Verteidigungsministerium erneut betont, dass es sich auch im Landesinneren endlich ungehemmt betätigen will. Das ist nur ohne rechtliche Einschränkung möglich, dafür muss das Grundgesetz geändert werden, das den Einsatz von Militär aus gutem Grund verhindert.

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Der Tempel des Todes fĂĽr die "Armee im Kampf"

„Den Toten unserer Bundeswehr – FĂĽr Frieden, Recht und Freiheit“ – nach den Orden nun auch Ehrenmal Dieser Spruch ziert das gestern eingeweihte Ehrenmal fĂĽr die gefallenen deutschen Bundeswehrsoldaten auf dem Gelände des Bundesverteidigungsministeriums, das diese armen – oft sehr jungen – Menschen in den Tod geschickt hat, ohne das irgendwer Deutschland angegriffen hätte. Ihr Tod ist sinnlos gewesen.

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Bundeswehr-Macht Schlagzeilen

Meldung ĂĽber einen angeblich erschossenen mutmasslichen „Piraten“ durch die Bundeswehr im Rahmen der Operation „Atalanta“ im Golf von Aden. Heute meldet die Bundeswehr, dass sie schon wieder einen Menschen töten musste bei ihrem Einsatz fĂĽr Frieden und Gerechtigkeit auf dem Globus. Aber stimmen die Militärangaben?

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Bundeswehr-Oberst befahl offenbar nach BND-Behauptungen Luftangriff auf sichtbare Menschenmenge: 125 Tote

Afghanistan: Der deutsche ISAF-Kommandeur liess nach Angaben eines Nato/ISAF-Sprechers fast nach eine Stunde nach Eintreffen der ersten Bomber und Vorliegen von Luftaufnahmen bombardieren. Dabei stützte er sich auf Behauptungen eines Geheimdienstvertreters im Operationszentrum. Nach Erkenntnissen eines Untersuchungsteams des Atlantikpakts vor Ort sind bei dem Luftangriff auf das Gelände des Dorfes Omar Kheil in der deutschen Besatzungszone Afghanistans weit mehr Menschen um´s Leben gekommen als vom deutschen Militär, seiner Regierung und US-Konteradmiral Gregory Smith, dem Sprecher von Afghanistan-Kommandeur Stanley McChrystal, bisher behauptet worden war. Die Nato spricht jetzt von 125 Toten (1). Wahrlich Interessantes gibt es auch über die Hintergründe des Massenmordes.

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Deutscher Bundeswehreinsatz zum Schaden der richtigen Entwicklungshilfe

Afghanistan: Die Tagesschau zitiert einen Vorwurf der Welthungerhilfe gegen die Bundesregierung. Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan hat den Entwicklungshelfern, die seit zwanzig Jahren den Menschen in Afganistan auf friedliche Weise mit Projekten zur Seite stehen, mehr Schaden als Nutzen eingebracht, denn ihre Sicherheit ist dadurch bedroht.

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