Ein Tag im November

RAHM EMANUEL ist anscheinend der von israelischen FĂĽhrern am meisten gehasste Amerikaner. Er wird als der gefährlichste Gegner der Netanyahu-Regierung im WeiĂźen Haus angesehen. Hinter geschlossenen TĂĽren ĂĽberschĂĽtten sie ihn – wenn man den Medien glauben soll – mit antisemitischen Schimpfwörtern. „Judenjunge“ ist eines davon. Nach zionistischem Jargon ist er ein „selbsthassender Jude“.

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Benjamin Netanyahu als israelischer Vogel Strauss des Nahen Ostens

Israelischer Ministerpräsident sagt persönliche Teilnahme an Konferenz zur Atomsicherheit ab wegen BefĂĽrchtungen zu Forderungen nach Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrages – meint er vielleicht, er kann mit diesem Offenbarungseid der Feigheit diese Frage nach Israels offenen Geheimnisses des Besitzes von Atomwaffen dadurch ungestellt bleiben lassen, wenn er seinen Stellvertreter schickt?! Schliesslich ist es doch seine Regierung, die in der Welt die lautesten Kriegsdrohungen gegen den Iran wegen dessen angeblicher atomaren AufrĂĽstungen ausstösst, da mĂĽsste er doch eigentlich im Hauptpräsidium der Konferenz sitzen, wenn es danach ginge.

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„Haltet mich zurĂĽck!“

„HALTET MICH zurĂĽck!“ ist ein Teil israelischer Folklore. Es erinnert uns an unsere Kindheit. Wenn ein Junge einen Streit mit einem größeren und stärkeren Jungen hat, der vorgibt, er werde ihn jeden Augenblick angreifen, schreit den Zuschauern zu: „Haltet mich zurĂĽck, oder ich werde ihn umbringen!“

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Der Gang nach Canossa

IM JANUAR 1077 ging König Heinrich IV. nach Canossa. Er überquerte barfuss die schnee- bedeckten Alpen, trug ein härenes Mönchsgewand und erreichte die norditalienische Festung, in der der Stellvertreter Gottes sich verschanzt hatte.

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