Der Rahmenfrachtvertrag fĂŒr internationalen Schienentransport zwischen Bahn und Bundeswehr.
… DarĂŒber hinaus reserviert die DB Transportslots fĂŒr die Bundeswehr. Konkret werden fĂŒr zwei grenzĂŒberschreitende Transporte pro Tag (und Richtung) Gleistrassen freigehalten und im Fahrplan eingeplant.
Auch im Bereich des zivilen Personenverkehrs könnte der Vertrag damit Auswirkungen haben â und das in einer Zeit, in der von einem funktionierenden Bahnverkehr ohnehin nur noch extrem eingeschrĂ€nkt die Rede sein kann. Derzeit hat der Personenverkehr auf der Schiene Vorrang vor dem GĂŒterverkehr. Wenn ein Personenzug unterwegs ist, mĂŒssen GĂŒterzĂŒge auf ein Ausweichgleis. Egal, ob der Personenzug fahrplanmĂ€Ăig unterwegs ist oder verspĂ€tet. Dieser Vorrang fĂŒr die zivilen PersonenzĂŒge scheint laut vorliegendem Vertrag gegenĂŒber der Bundeswehr nun nicht mehr zu gelten. MĂŒssen Bahnfahrer zukĂŒnftig aufs Abstellgleis, damit das MilitĂ€r fristgerecht seine Kriegsvorbereitungen treffen kann? FĂŒr die VJTF-Phase enthĂ€lt der Vertrag einen âExpress-Zuschlagâ von 5,9 Millionen Euro. Dadurch hat die Bundeswehr grundsĂ€tzlich Vorrang. Die einzige Ausnahme sind HilfszĂŒge und RettungszĂŒge.