SPD-„VERTEIDIGUNGSEXPERTE“ HANS-PETER BARTELS Am 26. Juni gab der SPD-„Verteidigungsexperte“ Hans-Peter Bartels (SPD) in den Medien offen zu, dass „bei freier Meinungsbildung“ innnerhalb der SPD-Abgeordneten des deutschen Bundestages das Kriegsmandat fĂĽr die „Operation Enduring Freedom“ (OEF) keine Chance mehr hätte.(3) Unerwähnt liess Bartels, wie Meinungsbildung in der SPD-Fraktion sonst zustande kommt. Heute nun schlug er einen quasi congenialen Coup vor – das ISAF-Mandat solle die Aufgaben des OEF-Mandats ĂĽbernehmen. Dadurch könne man real einige hundert Soldaten mehr nach Afghanistan schicken, so der SPD-Politiker. OEF erlaubt das Engagement von bis zu 100 Soldaten des „Kommando Spezialkräfte“ (KSK). „Dem Vernehmen nach“, heisst es, werden schon seit 2005 keine KSK-Soldaten mehr in Afghanistan eingesetzt. (4) Nun – wenn nicht dort, dann vielleicht woanders. Das OEF-Mandat reicht von Kasachstan bis zum Sudan. Es gilt auch fĂĽr das Territorium von Irak, Iran – und fĂĽr Einsätze auf dem Gebiet der Atommacht Pakistan.(1) Erst gestern hatte die US-Regierung unter George Bush und Vize Dick Cheney mit einem Militärschlag in Pakistan gedroht. An der Grenze zwischen Afghanistan und Pakistan toben bereits Gefechte. Der oberste Chef der Geheimdienste in den USA, Admiral Michael McConnell, sprach von einem möglichen „Putsch“ in Pakistan.(5) Hans-Peter Bartels hatte bereits am 25.Juni den Skandal…