Troja, vor einigen Tausend Jahren. Der griechische Seher Kalchas vor Troja zu den griechischen Soldaten: „Unterziehet euch nicht ferner den MĂŒhseligkeiten eines gewaltsamen Kampfes, denn auf diesem Wege kommt ihr nicht zum Ziele: besinnet euch vielmehr auf irgendeinen ANSCHLAG, der euren Schiffen und euch selber zum Heile gereichen mag.“ „Ihr Elenden, sehet ihr nicht, daĂ wir die StraĂe zum Hades hinunterwandeln? DaĂ wir am Rande des Verderbens stehen? Ich schaue die Stadt mit Feuer und Blut erfĂŒllt, ich sehe es aus dem Bauche des Rosses hervorwallen, das ihr mit Jauchzen auf unsere Burg hinaufgefĂŒhrt habt. Doch ihr glaubet mir nicht, und wenn ich unzĂ€hlige Worte sprĂ€che.“(Kassandra von Troja, nicht zu dem Pferd, sondern zu den Trojanern) „..Bist du ganz irre geworden in deinem Geiste, daĂ du dich öffentlich auf den StraĂen herumtreiben magst und nicht siehest, wie die Menschen dich verachten, törichte SchwĂ€tzerin? Kehre zurĂŒck in dein Haus, daĂ dich nicht Schlimmes treffe!“ (Die Trottel von Troja, auch Trojaner genannt, die nicht mal den Unterschied zwischen sich und dem Trojanischen Pferd begriffen) aus Gustav Schwab, Die klassischen Sagen des Altertums, Der Untergang von Troja. (6) *** Weimar, am Ort der untergegangenen ersten deutschen Republik: Die Innenminister von Deutschland, Ăsterreich, der…