Die Bundeswehr-FĂĽhrung in Afghanistan und in Berlin tut offenbar alles, um die Aufklärung des Kriegsverbrechens am Checkpoint bei Kunduz zu verhindern Berlin: Der Bericht der „Financial Times Deutschland“ dĂĽrfte sicher fĂĽr einiges Unbehagen in der deutschen MilitärfĂĽhrung sorgen. „Aus sicherer Quelle“ habe man erfahren, so die FTD, dass beim Tod einer afghanischen Familie (einer Frau und zwei Kindern) an einem deutschen ISAF-Checkpoint am 28.August ausschliesslich deutsche Soldaten auf das Auto der Zivilisten feuerten. Die Einsatzregeln der Bundeswehr in Afghanistan besagen aber ausdrĂĽcklich, dass nur afghanische Polizeiposten Fahrzeuge kontrollieren und unter bestimmten Umständen das Feuer eröffnen dĂĽrfen.