"Streik":Wann schmeisst Tiefensee endlich diese Bahn-Extremisten raus?

Berlin: Nun haben sich die Seilschaftler im total durchgeknallten und verselbstständigten Staatskonzern „Bahn AG“ endgĂĽltig geoutet. Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Bahn-Aufsichtsrat Brunnhuber hatte heute, in Verzweiflung ob der neuen Verhandlungen ĂĽber eine Tarifeinigung mit den LokfĂĽhrern, in der „Bild am Sonntag“ versucht, neue Streiks zu provozieren und eine Vereinbarung zu sabotieren. Brunnhuber hatte gesagt, das Staatsunternehmen sei gewappnet, wenn es nicht zu einer Einigung, sondern zu neuen Streiks komme. In der „Bild“ sagte dieser Vertreter der Deutschen im Parlament, es stĂĽnden zusätzliche LokfĂĽhrer zur VerfĂĽgung, um auf einen Streik reagieren zu können. Der Vertreter der 82 Millionen EigentĂĽmer dieses Sauhaufens DB AG, Wolfgang Tiefensee, fand diese Ă„usserungen Brunnhubers „äusserst bedenklich“ (1).

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Warum die GDL-LokfĂĽhrer Erfolg haben

Berlin, Frankfurt: Wahrlich kein Tag des Autopiloten. Die Bahn AG muss wieder mit der Gewerkschaft Deutscher LokomotivfĂĽhrer ĂĽber einen eigenständigen Tarifvertrag verhandeln. Warum? Das Ende der Deutschland AG Die Deutschland AG, sie schlingert, man könnte sagen – sie schmiert ab. Das alte Geflecht der Erpressung, der Korruption und des unerträglichen Betrugs aus Seilschaften, Beteiligungen und Mitwisserschaft, welches sich in fast 60 Jahren im Kapitalismus westdeutscher Nachkriegszeit wie ein gieriges Spinnennetz ĂĽber die Republik erhoben hatte, es ist durch eine kleine, mutige und 140 Jahre alte Gewerkschaft zerrissen worden, die zwar ĂĽber keine Lobby, keinen Apparat und wenig Geld verfĂĽgt, aber dafĂĽr etwas anderes – RĂĽckgrat, Ehre und Kampfeswillen. Denn die GDL hat etwas geschafft, was selbst Gott nur mit unserer Hilfe hinbekommt: sie hat eine deutsche „Regierung“ zum Handeln gezwungen.

Massaker an Muslimen in Pakistan

Berlin, Islamabad: Während man hierzulande nach Kräften alles tut um die Hetze gegen ganze Bevölkerungsteile voranzutreiben, wurde heute in einem blutigen Massaker in einer Moschee Pakistans der gefeuerte ex-Innenminister Aftab Sherpao und seine „Pakistan People‘s Party-Sherpao“ ins Gespräch gebracht, eine Abspaltung der Partei von Benazir Bhutto. Diese nicht unwichtige Information fand man leider bloss bei der englisch-sprachigen Version vom „Spiegel“ (1) – warum nur? Angeblich soll der ex-Innenminister, der bis vor einem Monat ausgerechnet fĂĽr den Terrorkampf zuständig war, nur zwei Reihen vor dem „Selbstmordattentäter“ gesessen haben.

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Kurden-Partei DTP: friedliche Lösung für Republik Türkei

Istanbul: Einer der GrĂĽnder der „Partei fĂĽr eine demokratische Gesellschaft“ (DTP) in der TĂĽrkei, Mustafa Avci, hat sich erneut fĂĽr eine friedliche Lösung des ethisch-kulturellen Konfliktes im angehenden EU-Mitgliedsland TĂĽrkei ausgesprochen. Die DTP, die derzeit durch ein Verfahren des tĂĽrkischen Verfassungsgerichtes von einem Verbot bedroht ist, vertritt die Interessen der tĂĽrkischen Kurden und pocht u.a. auf das Recht, eine Jahrtausende alte Sprache (5) benutzen zu dĂĽrfen.