Spannungen: Russland dreht Deutschland das Ă–l ab

Soeben hat der russische Ă–lkonzern Lukoil den Stopp der Lieferungen nach Deutschland verkĂĽndet (1). Ganz offensichtlich ist dies politisch motiviert und steht mit der gestrigen Unabhängigkeitserklärung des Kosovo in Zusammenhang. Noch hat Deutschland diesen allein nicht lebensfähigen NATO-Satellitenstaat – in dem allein 35% der Weltvorräte des fĂĽr die RĂĽstungsindustrie unersetzlichen Rohstoffs Chrom lagern (2) – nicht anerkannt.

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Steueraffäre: Metzler-Bank offenbar vom ZKA durchsucht

Hamburg: Wer das Naturell des Bundesfinanzministers nur ein bisschen kennt, der weiss, dass bei allen Schwächen Peer SteinbrĂĽck eine grosse Stärke hat – er kann nicht gut lĂĽgen. Als er heute, den Kopf wie ein Heavy-Metal-Fan schwingend, neben Kurt Beck und dem Hamburger SPD-Spitzenkandidaten Naumann stehend der Nobel-Journaille abermals erklären musste nicht in die genauen Abläufe des Kontaktes zwischen BND und LGT-Bänkern involviert gewesen zu sein und genervt noch einmal die Story vom an den Auslandsgeheimdienst BND herangetretenen Informanten runterbretterte, da glaubte man ihm, dass er nichts wissen wollte davon. Nur einmal, da wurde seine Stimme etwas leiser und er schwenkte den erfahrenen Schädel doch eher wie ein Stevie Wonder – beim Wort „Zollfahndung“.

Afghanistan: The Germans to the front!

(ter) Der stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Hans-Ulrich Klose (SPD) hat sich in einem noch nicht veröffentlichten Interview für die Wochenzeitung „Das Parlament“ (Erscheinungstag: 18. Februar 2008) für eine Verstärkung der deutschen Truppenpräsenz und für deren Einsatz in ganz Afghanistan ausgesprochen. Die Involvierung der Bundeswehr in Kampfeinsätzen im südlichen Afghanistan wird damit erstmals in aller Öffentlichkeit gefordert.

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Steueraffäre, Eliten oder die Privatisierung der Politik

Berlin: Das Establishment lebte heute über seine mitfühlenden Medien einen kollektiven Schweissausbruch aus. Man klagte einander wieder einmal das eigene Leid, wie sehr man doch darunter leide, wie es bei einem zugehe. Dabei redete man dann noch mit sich selbst und sparte ausnahmsweise mal nicht dabei, wenn auch nur an glühenden Appellen. Ob des drohenden Untergangs der Republik, nur weil mal ein paar Schufte 30 Jahre zu spät aufgeflogen sind, beschwor man sich in der sozialen Marktwirtschaft für die Oberschicht, nur ja nicht jetzt schon wieder mit dem Klassengegensatz anzufangen. Irgendwie seien wir doch alle gleich.

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Tschad: Chronologie der French Connection

Um die Ereignisse der letzten Wochen in einer der vielen ex-Kolonien Frankreichs plausibel und zusammenhängend für die Wächter der Öffentlicheit zu machen, veröffentlichen wir eine Dokumentation mit 48 öffentlich zugänglichen allgemeinen Quellen. Wir haben Szenarien einfliessen lassen, um oft taktische und für den Betrachter verwirrende Äusserungen der beteiligten Akteure in einen subjektiven Zusammenhang als einen möglichen Vorgang hinter dem Vorhang zu setzen.