Chinesischer Staatsrat lädt Irans Atom-Chefunterhändler ein

Gespräche ĂĽber das Atomprogramm, Fragen von gemeinsamem Interesse und die Erweiterung von Handelsbeziehungen stehen auf dem Programm – währenddessen erzählen wieder einmal die berĂĽhmt-berĂĽchtigten anonymen US-Beamtenquellen „unter der Bedingung der Anonymität, weil die diplomatischen Verhandlungen im Gange sind“, dass China seine Bereitschaft zu neuen internationalen Sanktionen gegen den Iran wegen seines Atomprogramms signalisiert hätte. Saeed Jalili, der Chefunterhändler Teherans, fliegt heute auf Einladung des chinesischen Staatsrat Dai Bingguo, der SpitzenfĂĽhrungskräfte in der Aussenpolitik berät, zu Gesprächen mit der Regierung nach Peking, berichtete die chinesische Zeitung Xinhuanet.

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Gabriel schliesst SPD-Ministerpräsidentin Kraft aus: grosse Koalition in NRW und Bund

Der derzeitige SPD-Monarch Sigmar Gabriel hat eine SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Nordrhein-Westfalen ausgeschlossen und JĂĽrgen RĂĽttgers (CDU) bereits jetzt ein weiteres Mal zum Ministerpräsidenten ernannt, diesmal in einer groĂźen Koalition. Des Weiteren hat Gabriel gestern abermals einen Bundeskanzler Gabriel verboten, in Berlin die nächste „grosse Koalition“ ausgerufen und Angela Merkel (CDU) fĂĽr die restlichen 3 Jahre zur Bundeskanzlerin ernannt. Um das zu verstehen, bedarf es offensichtlich, wieder einmal, einer Erläuterung durch Radio Utopie. Gestern erklärte der traditionell vor jeder Wahl bereits feststehende Vorsitzende der SPD, derzeit Sigmar Gabriel, er schliesse eine Regierungskoalition der SPD mit den GrĂĽnen und Linken in Nordrhein-Westfalen nach den Landtagswahlen am 9.Mai aus (1). Damit schloss er aus, dass die dortige Landesvorsitzende der SPD, Hannelore Kraft, zur Ministerpräsidentin gewählt werden kann; denn nur in einem BĂĽndnis mit BĂĽndnis 90/Die GrĂĽnen und der Partei-Linken könnte sie gewählt werden.

Arabische Liga warnt vor atomarer Bedrohung aus Israel

Eine Annäherung an die mutmassliche Atomwaffenentwicklungsmacht Iran und einen drüber für das durchgeknallte Regime Jerusalems. Der Mittlere Osten macht wieder einen etwas mehr Spass als sonst, also etwas. Auch der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan hielt gut mit. Auf dem 22.Gipfel der Arabischen Liga in der libyschen Stadt Sirte, bei dem 13 von 22 Mitgliedsstaaten teilnahmen, ging es heute hoch her. Es hatte etwas von einem Haufen betuchter Dornröschen mit Bart, denen sich nach 40 langen Jahren im Staubschlösschen irgendeine Wüstenprinzessin erbarmt hatte (könnte mir eigentlich auch mal passieren). Nun, in Jerusalem wurde man derweil wohl eher vom Elch geknutscht. Wenigstens etwas Europäisches. Harharhar.

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