Dokumentation: weltweite Zerstörung durch industrielle Futtermittel-Produktion

Am 15.Januar 2011 wurde auf Youtube die Dokumentation „Der dumme Vegetarier“ hochgeladen. Auf keinen Fall sollte der Titel den fleischverzehrenden Otto Normalverbraucher davon abhalten, den Filmbeitrag nicht anzuschauen, denn der Inhalt hat es viel weitergehender in sich und öffnet den Blick auf einige Zusammenhänge im Kampf um die diversen Märkte – eben auch der Fleischmarkt – durch die grossen Konzerne.

Schweineherde vor Saubande in Berlin – Treibjagd auf Lobbyisten

Aufruf zur Protestaktion „Wir haben es satt! Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten“ in Berlin: Jeder, der Schweine in natürlicher Tierhaltung im Stall ohne Massenproduktion aufzieht und mit Genuss seine Steaks ohne Gift und Galle geniessen will und auch jeder andere mit den gleichen Interessen, sollte am morgigen Mittwoch, den 19.Januar 2011 vor das Bundeskanzleramt in Berlin mit seinen Schweinen ziehen.

Keine Zementierung wertvoller Wattflächen für Öl-Insel

Schutzstation Wattenmeer und WWF fordern Ausstieg aus der Ölförderung Die Umweltverbände Schutzstation Wattenmeer und WWF fordern einen Verzicht auf jegliche Ölförderung im Nationalpark Wattenmeer. Aktueller Anlass: In Friedrichskoog findet heute der Erörterungstermin zu den Einwendungen in einem Planfeststellungsverfahren statt, mit dem sich RWE Dea nachträglich das Überbauen von mindestens 85.000 Quadratmeter an geschützten Watt- und Prielflächen genehmigen lassen möchte.

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Ausstrahlung: Störfall Atomkraftwerk Oldenbüttel

Heute, am 18.Januar 2011 um 20.15 Uhr wird auf SAT1 zur besten Sendezeit der Spielfilm „Restrisiko“ und im Anschluss die Dokumentation „Restrisiko Atomkraft – Mit Sicherheit unsicher?“ausgestrahlt. Angelika Wilmen von „IPPNW – Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.“ gibt folgende Hinweise zu der Sendung: In dem fiktiven Atomkraftwerk „Oldenbüttel“ kommt es zu einem Super-GAU. Im Anschluss daran zeigt der Sender die Dokumentation „Restrisiko Atomkraft – Mit Sicherheit unsicher?“. IPPNW-Vorstandsmitglied Reinhold Thiel und Atomexperte Henrik Paulitz standen der Produktion beratend zur Seite und wurden für die Dokumentation interviewt. Unbedingt ansehen.“

Neue deutsche Grünwäscherei: Waldvernichter Cargill erhält Mustersiegel

„Ich weiß nicht, ob ich überleben kann. Mit dem Wald wurden auch meine Gummibäume vernichtet. Cargill hat meine Lebensgrundlage zerstört.“ Rusni ist einer von vielen Hundert Bauern im indonesischen Borneo, denen der Agrarkonzern die Zukunft geraubt hat. Dennoch erhielt Cargill das in Deutschland konzipierte Nachhaltigkeitssiegel ISCC. An der Protestaktion haben sich seit dem 14.01.2011 11731 Menschen beteiligt Seit Jahren stehen Deutschland und die Europäische Union (EU) als weltweite Treiber beim Agrospritboom massiv in der Kritik. Große Mengen Nahrungsmittel werden in Fahrzeugen und Kraftwerken verbrannt, enorme Landflächen für die industriellen Monokulturen in Beschlag genommen.

Konzern VEOLIA: Verbot der Doku „Water Makes Money“

“Wenn ihre Stimmen zum Schweigen gebracht werden, verschwindet die Gerechtigkeit.” UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte Navanethem Pillay und UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon im Dezember 2010 zum Schutz des Rechts auf freie Rede Der französische Konzern VEOLIA hat in Paris gegen den Film „Water Makes Money“ Klage wegen „Verleumdung“ eingereicht und will ein Verbot der Ausstrahlung und des Verkaufs von DVDs der Dokumentation über die Hintergründe des Ausverkauf des Wassers durch Privatisierungen des Grosskonzern (PublicPrivatePartnership – PPP) und die Bemühungen der Gemeinden, die Wasserversorgung wieder in kommunales Eigentum zurückzuführen, gerichtlich durchsetzen. Die französische Staatsanwaltschaft hat dem Antrag von VEOLIA stattgegeben und einen Untersuchungsrichter bestellt. Dieser lässt jetzt mit Hilfe eines auch auf Deutschland ausgeweiteten Rechtshilfeersuchens polizeilich ermitteln.