Boo fĂĽr die BooCompany oder Der etwas andere JahresrĂĽckblick

Heute Nachmittag herrschte Aufregung in den Redaktionsräumen der BooCompany – war doch unsere Webseite gestohlen worden. Lanu selbst lieĂź ĂĽber ihre neue PR-Agentur mitteilen, dass die BooCompany geschlossen wurde. Sorgenfalten waren in den Gesichtern der Kollegen zu erkennen – und als die Kollegen von der BILD, dem SPIEGEL, FAZ und der liebenswerte Cem angefragt haben, konnte niemand eine genauere Antwort geben.

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Kosovo: Der Chromkrieg zwischen NATO und Russland

Serbien, Provinz Kosovo: Die NATO steuert bezĂĽglich der Unabhängigkeit einer winzigen Provinz inmitten Europas auf einen Krieg mit Russland zu. Warum? Erstens will sie eine eigene, willig steuerbare Militärkolonie ohne gesellschaftliche Eigendynamik – ein Rekrutierungs- und Operationszentrum fĂĽr Geheimdienste und Militär. Zweitens will sie 35 Prozent der Weltvorräte an Chrom, sowie die reichhaltigen Vorkommen an Wolfram, Nickel und Blei im Nordkosovo (1) in die Finger bekommen. Chrom, Wolfram und Ferrochrom haben zentrale Bedeutung fĂĽr die internationale RĂĽstungsindustrie. Und wer das Land besitzt, der besitzt auch die Rohstoffe, so lauten die Regeln des Imperialismus.

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Schäuble verweigert Herausgabe der RAF-Akten zum Buback-Mord

Berlin: Am 29.Oktober hatte der Sohn Michael des 1977 ermordeten Generalbundesanwaltes Siegfried Buback zum wiederholten Male dem Verfassungsschutz vorgeworfen ĂĽber seine Agentin in der „Roten Armee Fraktion“ (RAF), Verena Becker, in den Mord an seinem Vater sowie in die Geschichte der Untergrund-Truppe verwickelt zu sein, mit deren Anschlägen in den 70ern die erste Welle von antidemokratischen und antirechtstaatlichen Sicherheitsgesetzen begrĂĽndet worden war. Nun, nach 30 Jahren, muss die Generalbundesanwältin („Bundesanwaltschaft“) wieder ermitteln. Und was passiert? Das Bundesinnenministerium verweigert die Herausgabe der RAF-Akten des Verfassungsschutzes zum Buback-Mord.

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Libanon: Die Operation Hajj

Beirut: Die gestrige Exekution des zukĂĽnftigen Oberbefehlshabers ĂĽber das libanesische Militär, Francois al-Hajj („Hadsch“), war eine exakt durchgefĂĽhrte militärische Operation, vorheriges Ablenkungsmanöver inbegriffen, welches zum Ziel hatte die Wahl seines Vorgesetzten Michel Suleiman (Sulaiman) als Präsident von Libanon zu verhindern. Das AufrĂĽcken dieser beiden Militärs in entscheidende Positionen wäre – als ganz spezieller „Fall Libanon“ – ein Stabilisierungsfaktor fĂĽr das gesamte fragile Staatsgebilde gewesen, was an zwei ehemalige Besatzungsmächte grenzt, eine davon Atommacht und enger VerbĂĽndeter des NATO-Blocks.

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