Poker um Libanon zwischen Iran, USA und Frankreich

Kairo: Heute war ein interessanter Tag. In Kairo stand der Präsident der Atommacht Frankreich, Nicolas Sarkozy, neben Ägyptens Diktator Hosni Mubarak und versprach ihm Hilfe beim Aufbau eines eigenen Atomprogramms. Er überbot sich dabei förmlich, Frankreich als Atomexperten schlechthin anzupreisen. Ebenfalls in Kairo: Ali Larijani, Mitglied im Nationalen Sicherheitsrat des Iran. Auch er bot, surprise, surprise, Ägypten Hilfe beim Aufbau eines Atomprogramm an. Um Ägyptens zu vergebene Aufträge an die Atomindustrie bewerben sich auch Russland, China und Kasachstan. (1) Es ging aber noch um anderes beim Kairo-Gipfel von Frankreich, Iran und Ägypten: Libanon und die Isolierung von Syrien, welches nun offenbar vollständig eingekreist ist. Sarkozy verkündete den Abbruch aller Kontakte zwischen seiner Regierung nach Syrien.

Categorized as: AktuellesPolitik, Diplomatie

Bush blockiert 696 Mrd Militäretat: Angst vor Klage wegen Staatsterror

Washington: US-Präsident Bush hat den von beiden Kammern des US-Parlamentes Kongress (Senat und Repräsentantenhaus) genehmigten Militäretat für ein Jahr in Höhe von 696 Milliarden Dollar in letzter Sekunde mit seinem Veto blockiert (1). Während die deutsche Kolonialpresse in der immer noch teilweise unter Besatzungsrecht stehenden Berliner Republik (2) zu dem Fall komplett schweigt, wundert man sich in Österreich (3) und der Schweiz (4) warum die Bush-Regierung das dringend benötigte Geld nun ausschlägt, obwohl das Parlament keinerlei Bedingungen für seine Verwendung gestellt und keinen Termin für einen Rückzug der US-Truppen aus dem Weltkrieg in Irak und Afghanistan gestellt hatte. Nun, der Grund ist ganz einfach. In dem 1300 Seiten langen Gesetzentwurf H.R.1585 hatten Parlamentarier die Sektion Section 1083 eingeschmuggelt, welche die Anwälte der Exekutive im Weissen Haus offensichtlich nicht vorher entdeckt haben.

Categorized as: AktuellesPolitik, Diplomatie

Bin Laden. Der schon wieder..

Na klar. Jetzt das auch noch. Sylvester. Könnt ihr Heinis eure abgetakelten Schauspieler nicht irgendwo anders unterbringen? Je-den Feiertag mĂĽsst ihr uns mit eurem Popanz versauen, mit diesem Buhuu fĂĽr grosse Kinder. So ein Schmarren. Und wieder dieses Gelaber. Und natĂĽrlich das „Site“-Institut. Was mit dem Begriff „Institut“ schon alles angerichtet wurde, das ist nicht zu fassen. Und dazu noch die passende Quelle zu dem ganzen Mist:“affolternonline.ch“. Finden Sie ein Wort in „affoltern“ (nichts fĂĽr ungut). Das Menschweibchentittengeilste ist dann immer:“Das Band sei vom El-Kaida-Propagandaarm «As-Sahab» ins Netz gestellt, hiess es nach Angaben eines in Washington ansässigen Forschungsinstituts“ (1). Nur wo, dass wird dann immer nicht gesagt. Nur „Site“ und „IntelCenter“, die sich immer abwechseln mit ihrem „gefundenen“ Fressen, die wissen dann immer wo, und schon vorher, bevor es „Al Kaida“ ĂĽberhaupt veröffentlicht hat (2,3). Warum fragt natĂĽrlich keine Sau, aber das wäre ja auch Erklärungstheorie.

Categorized as: AktuellesPolitik, Diplomatie

Medienopfer Wittrock: Bhutto, Zawahiri, IJU

Hamburg: Unser wertes Panikorchester in der Exekutive, samt seinem Hofstaat in der Dödelpresse, es hat uns wieder mal glĂĽcklich gemacht. So ein Spass. Jetzt kommt da der „Spiegel“, letztes Auslaufmodell der Bonner Bimbesrepublik, angewackelt und versucht uns vom Swing-Ledersessel folgenden Pampes zu erzählen: Das mit der Bhutto, das war die „Al Kaida“, befohlen hat´s der Sawahiri. Und trainiert mit den Jungens in Pakistan haben die am 4.September im Sauerland festgenommenen, mordsgefährlichen „Terroristen“ von der „Islamischen Dschihad Union“ (IJU). Weiss der Spiegel – und Redakteur Philipp Wittrock (1) …

Categorized as: AktuellesPolitik, Diplomatie

Witzkrieg: Bhutto soll sich den Kopp am Autodach gestossen haben

Pakistan: Nein, Leute, das ist jetzt kein Witz, jedenfalls nicht unserer. Der Innenminister von Pakistan, Hamid Nawaz, behauptet nun als allerneueste Version der Umstände des mutmasslichen „Todes“ von Benazir Bhutto, diese habe sich in der Hektik von „Selbstmordanschlag“ und Attentat eines SchĂĽtzen am Autodach ihres gepanzerten Fahrzeugs irgendwie den Kopp gestossen und sei daran dann verstorben. Woran und was sich die Kollegen vom „Focus“ nun gestossen haben, dass sie diesen hirnerweichenden Wahnsinn auch ernsthaft abdrucken – man weiss es nicht. Es ergibt sich aber der postmoderne Eindruck: 6 Milliarden trampeln durch´s Kuckucksnest. Laut „Regierungsangaben“ sind bei an der Leiche Bhuttos – die bisher niemand gesehen hat – keine Schussverletzungen zu finden.

Categorized as: AktuellesPolitik, Diplomatie